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Zwischen den Schalen: Dämmung von zweischaligen Außenwänden

VON HANS DIETMAR SCHNEIDER meist gelesen

Zwischen den Schalen: Dämmung von zweischaligen Außenwänden Mineralwolle-Dämmung kommt im Neubau und bei der Modernisierung zum Einsatz

Solider und langlebiger kann es im Hausbau fast nicht zugehen: Wer sein Haus mit einer zweischaligen Wandkonstruktion baut, hat sich für eine der hochwertigsten Außenwandkonstruktion entschieden. Der Lohn für die etwas höheren Kosten: so gut wie keine Erhaltungskosten für die kommenden 40 bis 50 Jahre. Vor allem im Norden Deutschlands ist diese Wandkonstruktion aus zweischaligem Mauerwerk wegen der besonderen klimatischen Situation weit verbreitet. War früher zwischen den beiden Wandschalen ein Luftspalt, nutzt man diesen Zwischenraum bei Neubauten heute für die Dämmung, beispielsweise mit Mineralwolle-Dämmplatten. Hausbesitzer, die ihre alte Außenwand aufrüsten wollen, können das zweischalige Mauerwerk mit einer Einblasdämmung aus Mineralwolle modernisieren und so den Wärmeschutz deutlich verbessern.

Ob Neubau oder älteres Haus, die grundsätzliche Konstruktion ist immer gleich. Das zweischalige Mauerwerk besteht aus zwei Wänden - einer tragenden Wand und einer Verblendschale - die nebeneinander gemauert sind und in der Regel mit Drahtankern verbunden werden. Maximal 20 Zentimeter Abstand dürfen die Wände haben. Dieser Zwischenraum kann komplett mit der Dämmung ausgefüllt werden, so dass mit der Wandkonstruktion beste Wärmedämmwerte erreichbar sind. "Zum Einsatz kommen spezielle Kerndämmplatten oder Kerndämmrollen aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Diese Dämmstoffe sind durchgehend wasserabweisend und trotzen so Wind und Wetter. Trotzdem bleibt der Mineralwolle-Dämmstoff flexibel und kann sich so jeder Bausituation optimal anpassen", erklärt Dämmexperte Alexander Geißels vom Ratgeberportal  www.der-daemmstoff.de .

Einbau der Wärmedämmung bei zweischaligen Wänden

Die Dämmplatten oder Dämmrollen werden ein- oder zweilagig zwischen der zuerst gemauerten tragenden Wand und der Außenschale eingebaut. Dabei müssen die Fugen dicht aneinander stoßen. Auf die eingemauerten Befestigungsanker, die später tragende Wand und Außenschale verbinden, wird zunächst die Dämmung aufgesteckt. Bei Kerndämmfilzen werden die Dämmbahnen bei entsprechendem Ankerabstand zwischen die Mauerwerksanker geklemmt. Danach fixieren Kunststoff-Tropfscheiben mit einem Durchmesser von mindestens 50 Millimetern die Dämmschicht. Zum Schluss wird die äußere Schale des Mauerwerks erstellt. "Wenn sich Bauherren für einen Mineralwolle-Dämmstoff mit der Wärmeleitstufe, abgekürzt WLS, 035 entscheiden, sind mindestens 120 Millimeter Dämmstoffdicke empfehlenswert, um die Neubau-Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zu erfüllen. Bei WLS 032 reichen 100 Millimeter Dämmdicke aus", empfiehlt Experte Alexander Geißels.

Nachträgliche Dämmung bei der Sanierung von zweischaligem Mauerwerk

Bei älteren Häusern kann die Luftschicht zwischen den beiden Mauerschalen mit einer Dämmung nachgerüstet werden. Die Dämmung erfolgt dann nicht mit Platten oder Rollen, sondern mit Mineralwolle-Flocken. Diese werden in den meistens sechs bis acht Zentimeter breiten Hohlraum eingeblasen. So eine Einblasdämmung lässt sich für ein Einfamilienhaus innerhalb eines Tages realisieren. "Dafür werden im Fugenbereich Löcher in die äußere Schale gebohrt und der Dämmstoff dadurch in den Hohlraum eingeblasen. Die losen Mineralwolle-Flocken verdichten sich dabei, so dass eine lückenlose Dämmschicht entsteht", erklärt der Dämmexperte. Ein Gerüst ist dafür nicht erforderlich und aufgrund der verhältnismäßig geringen Kosten macht sich diese Sanierung durch eingesparte Heizkosten schnell bezahlt. Zudem verbessert sich das Raumklima spürbar.

Alles Wissenswerte rund um das Dämmen mit Mineralwolle finden Bauherren und Modernisierer auf dem Ratgeberportal  www.der-daemmstoff.de . Hier kann auch die kostenlose Broschüre "Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle" bestellt und ein Energieberater vor Ort gesucht werden.

Foto: Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin, ist der Zusammenschluss namhafter Hersteller von Dämmstoffen aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Ihre Qualitätserzeugnisse zur Dämmung aus Glaswolle und Steinwolle schützen vor Hitze und Kälte, vor Lärm und Feuer. Mineralwolle sorgt im Haus vom Keller bis zum Dach für exzellente Dämmung. Mineralwolle ist der am meisten verwendete Dämmstoff und vereint Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz in einem Produkt. Für ihre hohe Qualität bürgt das RAL Gütezeichen. Produkte aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle, die dieses Zeichen tragen, sind einfach zu verarbeiten, besonders wirtschaftlich und umweltschonend.


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Autor:
[H/S]


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Artikel vom 14.09.2011


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