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Warme Füße mit Kellerdeckendämmung aus Mineralwolle

VON HANS DIETMAR SCHNEIDER meist gelesen

Warme Füße mit Kellerdeckendämmung aus Mineralwolle Effektiver Wärmeschutz senkt Heizkosten

Besonders in Altbauten ist die Kellerdeckendämmung eine einfache und wirksame Sanierungsmaßnahme gegen kalte Fußböden im Erdgeschoss. Zudem gilt ein effektiver Wärmeschutz gerade in Zeiten ansteigender Energiepreise heute als unverzichtbar. Denn durch eine ungedämmte Kellerdecke geht viel Energie aus dem Haus verloren, was sich bei der Heizkostenabrechnung schnell bemerkbar macht. Allein durch einen Quadratmeter ungedämmte Kellerdecke entweicht pro Jahr die Energie aus etwa 10 Litern Heizöl. Und das völlig unnötig. Eine Dämmung der Kellerdecke mit Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle schafft hier schnell und kostengünstig Abhilfe.

Mit dieser Modernisierungsmaßnahme können Besitzer eines unterkellerten Hauses auf einfache Weise fünf bis zehn Prozent an Heizkosten einsparen. Ein Muss also für alle, die ohne großen Kostenaufwand Heizenergie sparen und das Raumklima verbessern möchten. Kellerräume werden oft nicht geheizt, weil sie nicht für den ständigen Aufenthalt vorgesehen sind. Doch was hier an Energie eingespart wird, treibt die Heizkosten zusätzlich in die Höhe, da die Wärme von oben in die ungeheizten Kellerräume abwandert. "Eine Dämmung der Kellerdecke zählt zu den rentabelsten Wärmeschutz-Maßnahmen überhaupt. Eine 60 Millimeter dicke Dämmung der Kellerdecke reduziert den Energieverlust um bis zu 80 Prozent", weiß Dämmexperte Alexander Geißels vom Ratgeberportal  www.der-daemmstoff.de . "Sehr gut eignen sich Dämmplatten aus Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle", rät der Experte weiter. Mit ihrer niedrigen Wärmeleitfähigkeit und der damit verbundenen geringen Dämmstoffdicke nimmt Mineralwolle auch bei niedrigen Decken im Keller nur wenig Raumhöhe. Ein weiterer Vorteil: Das Raumklima in den darüberliegenden Räumen wird verbessert, da der Fußboden nicht mehr so stark abkühlt.

Kleine Maßnahme mit großer Wirkung

Hausbesitzer können eine Kellerdeckendämmung ohne großen Aufwand selbst durchführen. Die einfachste Möglichkeit ist es, die Kellerdecke von unten zu dämmen. Dabei werden Dämmplatten direkt unter die Kellerdecke geklebt. Hausbesitzer müssen vorab die vorhandene Oberfläche - wie Sichtbeton, Putz oder Farbanstrich - prüfen und gegebenenfalls vorbehandeln: Bleiben Farbreste beim Darüberstreichen mit der bloßen Hand an den Handflächen hängen oder kalkt die Farbe aus, reicht eine einfache Grundierung. Bröselt jedoch Putz von der Decke oder platzt die Farbe an mehreren Stellen auf, muss die Decke mit einer Stahlbürste abgebürstet und mit einem Tiefen- und Haftgrund vorbehandelt werden. Beim Anbringen der Dämmplatten sollten diese dicht aneinander stoßen, damit die Fugen verfilzen und somit eine einheitliche Dämmschicht ohne Wärmebrücken entsteht. Speziell für Altbauten mit gewölbten Kellerdecken gibt es schmale Lamellen aus Mineralwolle, die man der Wölbung individuell anpassen kann. Wer auf einen abschließenden Farbanstrich verzichten möchte, kann auf Mineralwolle-Platten mit einer entsprechenden Farbbeschichtung oder einer ansprechendem Vliesoberfläche zurückgreifen.

Expertentipp: Vorschriften beachten und staatliche Förderung nutzen

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 darf für Neubauten bei einer Dämmung einer Decke zu unbeheizten Räumen ein U-Wert von 0,35 W/(m2K) nicht überschritten werden, für Bestandsgebäude gilt der Höchstwert von 0,30 W/(m2K). Die Materialkosten für eine Kellerdeckendämmung liegen je nach Produkt zwischen 10 und 25 Euro pro Quadratmeter. Die KfW-Förderbank unterstützt mit ihrem Programm "Energieeffizient Sanieren" auch energetische Einzelmaßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke zu günstigen Konditionen. Hierbei liegen die Anforderungen jedoch bei einem maximalen U-Wert von 0,25 W/(m2K). Dieser kann je nach Bausubstanz mit einem hochbeständigen Dämmmaterial wie Mineralwolle schon mit einer Dämmstärke von sechs bis acht Zentimetern erreicht werden.

Alles Wissenswerte rund um das Dämmen mit Mineralwolle finden Bauherren und Modernisierer auf dem Ratgeberportal  www.der-daemmstoff.de . Hier kann auch die kostenlose Broschüre "Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle" bestellt und ein Energieberater vor Ort gesucht werden.

Bildunterschrift: Geringe Investition mit hohem Einspareffekt: Gerade in Altbauten können Hausbesitzer mit einer Dämmung der Kellerdecke dem Entweichen kostbarer Heizenergie entgegenwirken

Foto: Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

(Abdruck honorarfrei)

Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin, ist der Zusammenschluss namhafter Hersteller von Dämmstoffen aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Ihre Qualitätserzeugnisse zur Dämmung aus Glaswolle und Steinwolle schützen vor Hitze und Kälte, vor Lärm und Feuer. Mineralwolle sorgt im Haus vom Keller bis zum Dach für exzellente Dämmung. Mineralwolle ist der am meisten verwendete Dämmstoff und vereint Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz in einem Produkt. Für ihre hohe Qualität bürgt das RAL Gütezeichen. Produkte aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle, die dieses Zeichen tragen, sind einfach zu verarbeiten, besonders wirtschaftlich und umweltschonend.


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Autor:
[H/S]


Homepage:

www.fmi-mineralwolle.de

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Artikel vom 23.11.2011


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