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Zwei Jahre in der WAK gedient

VON BRIGITTE ABELS meist gelesen

Zwei Jahre in der WAK gedient Bundeswehrsoldaten studieren bevorzugt BWL und Marketing

Sie haben sich am 18.8.2009 bei der Vorstellungsrunde des ersten Studientages kennengelernt. Wie sich dabei herausstellte, hatten sie die gleichen Beweggründe, die sie zur WAK führten: Die Möglichkeit der Eingliederung ins Berufsleben nach acht Jahren Bundeswehr mit einem anerkannten Abschluss wahrzunehmen. Willkommen im so-klein-ist-die-Welt-Netz!

Der 28-jährige Tobias W. war Verwaltungsangestellter in der Heizungs- und Sanitärbranche, als er sich entschloss für acht Jahre den Bund als Arbeitgeber zu wählen. Sechs Jahre lang arbeitete er am Standort Köln im Bereich Logistik. Aus dem Standort wurde auch der neue Wohnort und weil die WAK ihren Sitz in Köln hat und Marketingkommunikation die angestrebte Zusatzqualifikation für ihn war, reichte er seine Bewerbungsunterlagen für das Studium ein. Jetzt, kurz vor dem Abschluss und kurz nach Abgabe der Projektarbeit verriet er seine Erfolgsformel: "Um das Studium erfolgreich zu bestehen, ist Engagement Voraussetzung. Ich musste viel lernen, auch deshalb, weil Marketing für mich absolutes Neuland war. Ich bin froh, dass der Stoff gut und praxisnah vermittelt wurde". Tobias W. bleibt seiner Branche treu und bewirbt sich jetzt für das gehobene Management.

Der 31-jährige Sven G. arbeitete bereits als Personalreferent. Für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter wählte auch er die achtjährige Laufbahn beim Bund. Seine Profession übte er auch als Zeitsoldat beim Bund aus, tauschte also nur den Anzug gegen die Uniform ein. Da seine Frau, eine Kölnerin, in der Werbung tätig ist und ihm die WAK empfohlen wurde, fand er es spannend, die Zusatzqualifikation Marketingkommunikation zu wählen und Betriebswirtschaft zu studieren. "Wenn man mitmacht und nicht fehlt, gut lernt oder nacharbeitet, dann ist das Studium gut machbar. Die Einstellung zum Lernen ist wichtig und in der Klausurphase sollte man intensiv lernen", so seine Empfehlung, auf die Frage, wie er das Studium empfand. Nach seinem Abschluss wird er sich als Personalsachbearbeiter/-referent und auf Stellen im Bereich Marketing bewerben. Möglichst in Köln, denn das ist und bleibt sein Lebensmittelpunkt. Bonn und Düsseldorf gingen auch.

Der 30-jährige Michael G. hat als gelernter Bürokaufmann in verschiedenen Abteilungen in einem Großhandel in Hildesheim gearbeitet. Von Anfang an war im klar, dass Marketing sein Ding ist und er ein entsprechendes Studium anstreben wird. Der Bund soll ihm dabei als Sprungbrett dienen, weshalb er sich für acht Jahre zur Marine in Wilhelmshaven verpflichtet hat. Ein längerer Einsatz in Afghanistan und private Veränderungen haben dazu beigetragen, nicht mehr auf einen bestimmten Wohnort angewiesen zu sein. Dass die WAK, die einzige Fachschule an der man den Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketingkommunikation studieren kann in Köln ihren Sitz hat, war für ihn kein Hindernisgrund - im Gegenteil: Denn im Anschluss möchte er auf der EUFH seinen Abschluss Bachelor of Art machen, denn das Vorstudium an der WAK wird dort zur Hälfte angerechnet. "Ich hatte zwar jetzt Lernstress genug, da ich einen guten Schnitt erreichen wollte, bin aber jetzt im Lernen drin und möchte weitermachen". Nun sucht er noch einen Job oder ein Praktikum. Dieses gilt als Grundvoraussetzung, um auf der EUFH aufgenommen zu werden.

Abschließend kamen alle drei auf einen gemeinsamen Nenner: Gut, dass die Tätigkeit bei der Bundeswehr als vollwertiger Berufsabschluss gewertet wird und die Zeit macht sich einfach gut im Lebenslauf. Für das Studium der Betriebswirtschaft ist eine kaufmännische Vorbildung wichtig und für den Schwerpunkt Marketingkommunikation ist das Interesse an Marketing Elementar. Besonders schwierig war es für sie, nach der beruflichen Karriere als Vorgesetzter, plötzlich wieder die Schulbank zu drücken und in die Rolle des "Schülers" zurückzugehen. Aber die Mühe hat sich gelohnt und sie würden dieses Studium jeden unserer Kollegen empfehlen.

Seit 1995 gibt es den "Träger der Fachschule für Wirtschaft an der WAK e.V.". Hier wird der Studiengang mit dem Abschluss zum/zur "Staatlich geprüften Betriebswirt/in - Schwerpunkt Marketing-Kommunikation" - sowohl in Vollzeit (4 Semester) als auch in berufsbegleitender Teilzeitform (6 Semester) ermöglicht.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie unter: [1]

Die WAK Westdeutsche Akademie für Kommunikation e.V.

Der gemeinnützige Verein WAK Westdeutsche Akademie für Kommunikation e.V., wurde 1956 mit Hilfe des Zeitungsverlegers Dr. Kurt Neven DuMont gegründet und hat sich zwischenzeitlich zu einer der modernsten und fortschrittlichsten Akademien der Kommunikations- und Werbebranche entwickelt.

Zwischenzeitlich haben über 15.000 Studierende Abschlüsse an der WAK erworben und sind, aufgrund des guten Renommees der WAK, in überwiegend verantwortungsvollen Positionen in der Kommunikationsbranche beschäftigt. Derzeit bietet die WAK 10 Studiengänge an, in denen knapp 400 Studierende eingeschrieben sind.

Die WAK sieht ihren Bildungsauftrag in der Vermittlung von Wissen aus der Praxis für die Praxis und in der Förderung der sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenz ihrer Studenten. Sie sieht sich als "Steigbügelhalter" für die Karriere ihrer Absolventen.


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Autor:
[B/A]


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Artikel vom 16.03.2011


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