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Heizen auf Sparflamme: Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gibt Haushalten Energiespartipps für die Heizsaison

VON SIYNET SPANGENBERG meist gelesen

Kaum sinken die Temperaturen in den Keller, schnellt der Verbrauch an Heizenergie in die Höhe. Das belastet die Haushaltskasse und schadet dem Klima. Wie beides in der Heizsaison nachhaltig geschont werden kann, weiß der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern im VBEW e.V. Dessen Mitglieder beraten ihre Kunden regelmäßig in puncto Energieeffizienz und kennen effektive Maßnahmen, die den Heizungshunger in der kalten Jahreszeit dämpfen.

"Das Sparpotenzial ist hoch", unterstreicht Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises. Allein 75 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten gehen aufs Konto der Erwärmung von Räumen und Brauchwasser. "Als Energiedienstleister sehen wir unsere Aufgabe darin, unsere Kunden an diesen "Knackpunkten" beim Energiesparen zu unterstützen." Tief in die Tasche müsse dafür aber nicht gegriffen werden. Im Gegenteil: Um Heizkosten nachhaltig zu senken, ist in den meisten Fällen überhaupt keine finanzielle Investition nötig. "Es kommt vielmehr auf den bewussten Umgang mit Energie an", erklärt Pröschold. Um diesen zu ermöglichen, versorgen die rund 20 Mitglieder des Initiativkreises ihre Kundenmit fundierten Informationen und beraten individuell.

Sparfaktor: Raumtemperatur

Als besonders wirksam erweist sich laut Initiativkreis eine kaum spürbare Absenkung der Raumtemperatur. Jedes Grad weniger senkt den Energieverbrauch um etwa sechs Prozent. Abstriche beim Komfort müssen dabei nicht befürchtet werden. "Es geht nicht darum, in einer kalten statt warmen Wohnung zu sitzen," meint Stephan Pröschold, "sondern lediglich darum, Verschwendung zu vermeiden." So seien beispielsweise viele Wohnungen im Winter schlicht überheizt, was sich im Übrigen nicht nur negativ auf die Jahresabrechnung, sondern auch auf die Gesundheit auswirkt.

Fachleute empfehlen daher moderate Zimmertemperaturen. Ein angenehmes Klima entsteht bei etwa 20 bis 21 °C in Wohnräumen und drei Grad weniger in Schlafräumen. Im Urlaub kann die Temperatur sogar auf 15 °C abgesenkt werden. Noch stärker sollten die Räume allerdings nicht auskühlen, denn sonst kann es zu Schäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel kommen.

Sparfaktor: Heizreglersysteme

Um die Temperatur zu festen Zeiten zu senken, sind Heizreglersysteme sehr hilfreich. Sie kontrollieren automatisch und individuell die Wärmezufuhr und senken so die Energiekosten. Wie die Initiative "Erdgas pro Umwelt" mitteilt, schlägt beispielsweise die Nachtabsenkungsfunktion des Heizkessels mit bis zu fünf Prozent Energieersparnis zu Buche. Wer nachts zusätzlich Rollläden und Rollos schließt und die Fenster ausreichend abdichtet, sorgt dafür, dass die Wärme nicht so schnell über die Fenster entweichen kann.

Sparfaktor: Luftzirkulation

Auch unverstellte Heizkörper kommen einer günstigen Energiebilanz zu Gute. Grund: Behindern Gardinen oder Vorhänge die Luftzirkulation, wird die Abgabe der Wärme an den Raum einschränkt. Um nicht mehr als nötig zu zahlen und keine wertvolle Energie zu vergeuden, sollten also alle Heizkörper frei und außerdem sauber sein. Staub und Fusseln schlucken zwischen 10 und 20 Prozent der Wärme.

Sparfaktor: Lüftung

In puncto Frischluftzufuhr gilt: Ein kurzer und kräftiger Durchzug ist besser als ein ständig gekipptes Fenster. Für das sogenannte Stoßlüften werden die Fenster zwei bis drei Mal am Tag für etwa fünf Minuten vollständig geöffnet. "Um die Raumtemperatur zu regeln, eignet sich diese Methode allerdings nicht", so Pröschold. Für diesen Zweck sind Raumthermostate die weitaus effizientere Lösung.

Sparfaktor: Heizungsanlage

Wenn die Sparmaßnahmen nicht ausreichend greifen, hat das häufig ganz konkrete Ursachen, weiß Stephan Pröschold vom Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern. "Zum Beispiel gibt der Heizkörper nicht mehr genügend Wärme ab, weil sich darin Luftpolster gebildet haben." In diesem Fall hilft eine Entlüftung. Wichtig sei es auch, die Heizungsanlage regelmäßig vom Fachmann warten zu lassen. All das bringt jedoch wenig, wenn ein veraltetes Modell mit niedrigen Wirkungsgraden im Keller steht. Wer eine Anlage ohne Niedertemperaturtechnik durch eine Brennwert-Heizung ersetzt, kann mit bis zu 30 Prozent Energieersparnis und schnell amortisierten Kosten rechnen. Wird zusätzlich eine Solarwärmeanlage installiert, lassen sich sogar bis zu 40 Prozent einsparen.

Pressekontakt:

Siynet Spangenberg

Fröhlich PR GmbH im Auftrag des Initiativkreises

Alexanderstraße 14

95444 Bayreuth

Tel. +49(09 21) 7 59 35-53

Fax +49(09 21) 7 59 35-60

E-Mail  email@autor.cap ,  email@autor.cap

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern im VBEW e.V. gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet:  www.initiativkreis-stadtwerke.de


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Autor:
[S/S]


Artikel vom 29.11.2010


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