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Steuerfreiheit von Leistungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

VON WOLFGANG KUNERT meist gelesen

Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden, bleiben entsprechend § 3 Nr. 34 EStG steuerfrei, soweit sie den Betrag von EURO 500,00 im Kalenderjahr nicht übersteigen.

Die geförderten Maßnahmen müssen hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des SGB V entsprechen.
Damit fallen unter diese Steuerbefreiung insbesondere Leistungen, die im Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen genannt sind.

Im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung sollen Leistungen zur Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates (z.B. Massagen, Pilateskurs), zur Reduzierung psychosozialer Belastungen und Stress (z.B. Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung) sowie zur gesundheitsgerechten betrieblichen Gemeinschaftsverpflegung (z.B. Ausrichtung der Betriebsverpflegungsangebote an Ernährungsrichtlinien) gefördert werden.

Begünstigt sind nicht nur die die "normalen" Arbeitnehmer.

Auch Teilzeitangestellte, 400-EURO-Jobber und Gesellschafter-Geschäftsführer können in den Genuss der Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 34 EStG kommen.

Unter die Steuerbefreiungsvorschrift fallen Barleistungen (Zuschüsse) des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für extern durchgeführte Maßnahmen (z.B. Rückenschulungen, Pilateskurs, Yoga-Kurse, Massagen) aufwenden.

Der einzelne Arbeitnehmer kann o.a. gesundheitsfördernde Leistungen nicht einfordern, da es keinen Rechtsanspruch darauf gibt.

Tipp:

Die von den Arbeitnehmern durchgeführten Kurse/Fitnessmaßnahmen sollten auf Rechnung des Arbeitgebers erbracht werden.

Achtung:

Die Steuerbefreiung gilt nicht für die Übernahme bzw. Bezuschussung von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitnessstudios durch den Arbeitgeber!


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Autor:
[W/K]


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Artikel vom 30.04.2012


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