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DEGI International: Landgericht München verurteilt Bank

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DEGI International: Landgericht München verurteilt Bank Das Landgericht Verden hatte in einer Sache zu entscheiden, in welcher eine Bankkundin und ihr Ehemann sich vor dem Erwerb von Anteilen an dem Immobilienfonds DEGI International in ihrer Bank beraten ließen. In dem Verfahren hat die Klägerin vorgetragen, dass das angelegte Geld zum Zwecke einer Altersvorsorge sicher investiert werden sollte. Daraufhin hat der Bankberater die Kundin und ihrem Ehemann den Fonds DEGI International vorgestellt und den Erwerb angeraten. Das Landgericht Verden sah eine Falschberatung als erwiesen an und verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Die Bank hat die Klägerin so zu stellen, als wenn der Fonds nicht erworben worden wäre. Etwaige Vorteile sind anzurechnen, doch ist auch ein entgangener Gewinn, der in diesem Fall ein entgangener Zinsgewinn war, der Klägerin zu erstatten.

Der Initiator des Fonds DEGI International ist das Emissionshaus Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH. Die Depotbank ist die Commerzbank AG. Die Emission der DEGI International erfolgte 2003. Nach dem Investitionsgegenstand ist der DEGI International ein sogenannter international diversifizierter offener Immobilienfonds. Am Ende des Jahres 2008 war der DEGI International mit ca. 41 Objekten in 13 Ländern investiert..

Mit dem Fonds sind konzeptionell Chancen und Risiken verbunden. Typischerweise liegt eine Chance u.a. in der größeren Diversifikation eines Fonds und damit einem verminderten Ausfallrisiko. Doch kann eine Performance nicht garantiert werden. Demgegenüber bestehen die allgemeine Anlagerisiken von Immobilienanlagen, so z.B. das Altlastenrisiko, das Baumängelrisiko, das Leerstandsrisiko, das Mietausfallrisiko und das spezielle Risiko einer unerwarteten Aussetzung der Rücknahme der Anteilsscheine.

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 – 22

E-mail:  email@autor.cap
 www.kanzlei-renner.de

In kanzleibekannten Fällen haben Anleger auf eine Vermittlung und Beratung von Banken und Sparkassen gezeichnet.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und beraten worden ist. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Insbesondere stehen Schadensersatzansprüche infrage, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen worden ist. Doch pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.


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[R/R]


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Artikel vom 19.11.2012


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