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Fondsschließung – Auswege für Anleger (nachträglich) geschlossener Fonds

VON RALF RENNER meist gelesen

Fondsschließung  Auswege für Anleger (nachträglich) geschlossener Fonds Das Landgericht Frankfurt a.M. hatte in einer Angelegenheit zu entscheiden, in welcher ein Anleger Anteilsscheine eines offenen Immobilienfonds gezeichnet hatte. Im Zuge des Bankberatungsgesprächs erklärte der Anleger seinem Berater, dass die Möglichkeit der jederzeitigen Rückgabe der Fondsanteile für ihn wichtig wäre. Nachdem der Anleger die Fondsanteile eine Weile gehalten hatte, überraschte ihn die Schließung seines "offenen" Fonds sehr. Denn nunmehr konnte er seine Anteilsscheine nicht mehr an die Kapitalanlagegesellschaft zurückgeben. Auch standen Verluste an dem eingesetzten Kapital infrage. Im Zuge der Auseinandersetzung mit der beratenden Bank konnte keine gütliche Einigung erreicht werden, weswegen eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wurde. Das Landgericht Frankfurt a.M. stellte hinblickend auf den im Verfahren durch den Kläger vorgetragenen Sachverhalt im Urteil fest, dass die beratende Bank verpflichtet war, auf das Risiko von Verlusten bei einer Aussetzung der Rücknahme der Anteilsscheine (sogenannte Fondsschließung) hinzuweisen. Da dieser Hinweis ausblieb, ist die Bank durch das Landgericht Frankfurt a.M. zum Schadensersatz verurteilt worden.

Anteilscheine eines offenen Fonds müssen grundsätzlich auf jederzeitiges Verlangen des Anlegers von der Kapitalanlagegesellschaft zurückgenommen werden. Ein gesetzlicher Ausnahmefall tritt bei einer sogenannten Fondsschließung ein.

Viele Fonds gerieten in der Vergangenheit bereits in den Jahren 2004 und seit 2008 in Krisensituationen. Ursachen hierfür waren ein zunehmender Leerstand von Bürogebäuden und stagnierende oder fallende Mieten. Da die Bundesregierung im Jahre 2008 eine Gefahr der Massenpanik unter Sparern fürchtete, wurde eine Staatsgarantie für Bankeinlagen ausgesprochen. Doch davon ausgeschlossen waren Investmentfonds, was dazu führte, dass besorgte Investmentfondsanleger innerhalb kürzester Zeit ca. EUR 51 Milliarden aus deutschen Investmentfonds abgezogen haben.

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:

Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail:  email@autor.cap

Spezialgebiet: Fondsanlagen

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Insbesondere stehen Schadensersatzansprüche infrage, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen worden ist.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 01.12.2012


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