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AXA Immoselect: Bank vergleicht sich vor Gericht gütlich mit einer AXA Immoselect Anlegerin

VON RALF RENNER meist gelesen

AXA Immoselect: Bank vergleicht sich vor Gericht gütlich mit einer AXA Immoselect Anlegerin Die Ausgangssituation ist gewesen, dass eine Bankkundin im Jahre 2007 Anteilsscheine an dem ursprünglich offenen Immobilienfonds Immoselect (WKN 984645) erworben hatte. Dem ging eine Anlageberatung durch ihre Hausbank voraus. Die Bankkundin fühlte sich falsch beraten, als bereits im November 2009 die AXA Investment Managers Deutschland GmbH mitteilte, dass der AXA Immoselect geschlossen, d.h. dass die Ausgabe und Rücknahme von Anteilsscheinen des AXA Immoselect bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

Da im Zuge außergerichtlicher Verhandlungen mit der Bank keine gütliche Einigung erreicht werden konnte, entschloss sich die Anlegerin Klage gegen die Bank einzureichen. Im Laufe des Gerichtsverfahrens wurde nach umfangreichen Verhandlungen ein Vergleich geschlossen. Dabei hat sich die Bank zur Zahlung eines angemessenes Vergleichsbetrages verpflichtet.

vgl. Sie auch: [1]

Die Rettung des offenen Immobilienfonds AXA Immoselect war gescheitert. Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH hatte bereits am 19.10.2011 bekannt gegeben, dass der AXA Immoselect liquidiert wird, nachdem am 17.11.2009 der AXA Immoselect geschlossen wurde. Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH ist die Kapitalanlagegesellschaft des Immobilienfonds AXA Immoselect. Der AXA Immoselect wurde am 03.06.2002 aufgelegt. Der Investitionsgegenstand des AXA Immoselect waren weit überwiegend Büroimmobilien in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Die Anteilscheine eines offenen Investmentfonds müssen grundsätzlich auf jederzeitiges Verlangen eines Anlegers von der Kapitalanlagegesellschaft zurückgenommen werden. Ein gesetzlicher Ausnahmefall tritt bei einer sogenannten Fondsschließung ein, wenn die Liquidität des Investmentfonds es nicht ermöglicht, alle rückgabewilligen Anleger auszubezahlen. Wenn sich dann innerhalb von 2 Jahren die Liquiditätssituation des Investmentfonds nicht nachhaltig verbessert, muss der Investmentfonds aufgelöst werden. Diese Phase der Fondsauflösung kann viele Jahre andauern.

In einer anderen Angelegenheit und betreffend eines anderen Investmentfonds hatte das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. bereits festgestellt, dass die Möglichkeit der Aussetzung der Anteilsrücknahme als eine Ausnahme der grundsätzlichen Verpflichtung der Kapitalanlagegesellschaft zur Anteilsrücknahme ein der Anlage in offene Immobilienfonds prägendes Strukturprinzip ist, welches dem Anlageinteressenten aufzuzeigen ist.

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Ralf Renner vertritt Anleger.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 28.08.2013


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