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Hannover Leasing Nr. 143: LG München verurteilt vermittelnde Bank zum Schadensersatz

VON RALF RENNER meist gelesen

Hannover Leasing Nr. 143: LG München verurteilt vermittelnde Bank zum Schadensersatz Das Landgericht München hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG (nachstehend zitiert: Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143) zu entscheiden.

Der Medienfonds Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143 ist ein Fonds des Haues Hannover Leasing & Co. KG (nachstehend zitiert: Hannover Leasing). Die Hannover Leasing platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt zahlreiche Fonds, darunter u.a. Immobilienfonds Inland / Ausland, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds und Fonds in den Bereichen der erneuerbaren Energien und alternativer Investitionen.

Der Anlegerin war der Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143 durch einen Anlageberater ihrer Bank vorgestellt und empfohlen worden. Im Zuge des Verfahrens beanstandete die Anlegerin u.a., dass sie durch ihren Anlageberater nicht hinreichend über Rückvergütungen informiert worden sei. Die beklagte Bank hatte im Laufe des Verfahrens sich u.a. darauf berufen, dass doch in dem zugrunde liegenden Emissionsprospekt über sogenannte kick-backs informiert wurde. Doch in den Entscheidungsgründen stellte das Landgericht München im Hinblick auf die Argumentation der Bank fest, dass es darauf ankommt, ob auch konkret die beratende Bank als Empfänger von Provisionen genannt ist. Nach einer Gesamtschau der weiteren Fallumstände hat das Landgericht München die beklagte Bank zum Schadensersatz verurteilt.

Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten über Rückvergütungen anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen."

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Anleger geschlossener Fonds gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 02.09.2013


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