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geschlossene Fonds: absolute Verjährung droht

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geschlossene Fonds: absolute Verjährung droht Viele Anleger geschlossener Fonds treten an unser Büro mit dem Anliegen heran, Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen. Denn zumeist erst nach vielen Jahren verdichten sich etwaige anfängliche Vermutungen, falsch beraten worden zu sein, zu einer ärgerlichen Gewissheit. Nicht allzu selten warten Anleger geschlossener Fonds auf eindeutige Signale, dass die von dem Anlageberater empfohlene "todsichere Sache" gescheitert ist. Der Weg zu einem spezialisierten Rechtsanwalt wird lange aufgeschoben, in vielen Fällen bis es zu spät ist. Häufig wenden sich loyale Anleger zunächst an ihrem Anlageberater, der nicht allzu selten nahe legt, abzuwarten. Doch worauf, fragt sich der Anleger erst spät. Vielleicht bis die Ansprüche verjährt sind...

Aus anwaltlicher Sicht ist bei der Fallbearbeitung ein früher Schritt die rechtliche Prüfung, ob der Durchsetzung berechtigter Ansprüche geschädigter Anleger möglicherweise eine Einrede der Verjährung entgegen gehalten werden kann. Beispielsweise droht für Schadensersatzansprüche gegen den Anlageberater bzw. seinem Arbeitgeber wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen eines geschlossenen Fonds, der nach dem 01.01.2002 gezeichnet worden ist, die absolute Verjährung bereits nach zehn Jahren, d.h. bei einer Fondszeichnung am 09.09.2003 würden Ansprüche taggenau am 09.09.2013 verjähren. Doch gibt es auch Ausnahmen, die zu einer früheren oder späteren Verjährung führen können. Deswegen sollten Anleger nicht allzu lange zögern, den Rat eines spezialisierten Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen.

vgl. Sie auch dazu: [1]

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Spezialgebiet: geschlossene Fonds


E-mail:  email@autor.cap

Tel.: 030 / 810 030 – 22

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Insbesondere stehen Schadensersatzansprüche infrage, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen worden ist. Gegen vermittelnde Banken können grundsätzlich Schadensersatzansprüche gerichtet werden, wenn durch die vermittelnde Bank nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen worden sind. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Schadensersatz

Die Gerichte verlangen regelmäßig, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater oder ihre Bank ihr eingesetztes Kapital und Zinsverluste erstattet. Dem Anlageberater oder der Bank sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler

Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in seiner Entscheidung zum Az. III ZR 249/09, dass unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind.

Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorgestellt hat, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das Beanstandungen.

Falls eine spekulative unternehmerische Fondsbeteiligung zum Zwecke der Altersvorsorge vermittelt wurde, ist das fehlerhaft. Denn ein Anleger muss sich auf seine Altersvorsoge verlassen können. Der Bundesgerichtshof hat in einer jüngeren Entscheidung festgestellt, dass eine unternehmerische Beteiligung sich nicht als Altersvorsorge eignet.

Wenn im Zuge einer Vermittlung und Beratung ein Bankberater es auslässt, über Innenprovisionen, sogenannte kick-back-Zahlungen zu informieren, dann liegt regelmäßig ein Beratungsfehler vor. Denn kick-back-Zahlungen sind für einen Kunden nicht ohne weiteres ersichtlich.

Falls ein Anlageberater versäumte anzusprechen, dass es für geschlossene Fonds keinen geregelten Zweitmarkt gibt, eine Veräußerung nur schwer oder bei erheblichen Einbußen möglich wäre, dann rechtfertigt das einen Vorwurf.

Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich unverzüglich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren.

Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt.

Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 09.09.2013


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