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IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK: Landgericht verurteilt Bank wegen Falschberatung

VON RALF RENNER meist gelesen

IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK: Landgericht verurteilt Bank wegen Falschberatung Das Landgericht Wuppertal hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Immobilienfonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK) zu entscheiden. Der Kläger war ein Bankkunde, der von seinem Anlageberater den Immobilienfonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK vermittelt bekam. Der Anleger hat vorgetragen, dass er sich als sicherheitsorientierten Investor sah und demnach eine sichere Geldanlage wollte. Im Zuge des Verfahrens hat der Anleger der Bank u.a. auch vorgeworfen, dass hinsichtlich weiterer, über die Abwicklungsgebühr i.H.v. 5% der Beteiligungssumme hinaus gehender, Provisionen nicht hinreichend informiert wurde. Das Landgericht war der Ansicht und stützte das Urteil u.a. darauf, dass die Bank verpflichtet war auf versteckte Rückvergütungen hinzuweisen. Das Landgericht hat die Bank zum Schadensersatz verurteilt. Die Bank hat dem Anleger insoweit zu haften.

Naturgemäß ist eine unternehmerische Beteiligung mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht spiegelbildlich ein Verlustrisiko.

Die Emission des Immobilienfonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK) erfolgte 2006. Das Investitionsvolumen bei Platzierung betrug GBP 122.910.000,00. Der Investitionsgegenstand des IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK als sogenannter Dachfonds sind Zielfonds, so der UBS South East Recovery Fund, der IVG/AXA Greater London Fund und der ING Lionbrook Property Fund. Der Investitionsschwerpunkt dabei sind Büroimmobilien in Großbritannien.

vgl. Sie auch: [1]

Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Mit dieser Entscheidung setzt das Landgericht die etablierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort, wonach Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Provisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn ein Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht."

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Anleger geschlossener Fonds gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 11.09.2013


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