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IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK: Bank zum Schadensersatz wegen Falschberatung verurteilt

VON RALF RENNER meist gelesen

IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK: Bank zum Schadensersatz wegen Falschberatung verurteilt Das Landgericht Frankfurt a.M. hatte in einer Sache eines Anlegers des IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK) zu entscheiden. Der Kläger war bereits langjähiger Kunde seiner Hausbank, als er mit dem Anliegen eine Altersvorsorge zu treffen, sich an seinen Anlageberater gewandt hatte. Der Anlageberater unterbreitete drei Vorschläge, u.a. auch die Zeichnung des Immobilienfonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK, wofür der Kläger sich letztlich entschied. Im Laufe des Verfahrens hat sich der Kläger u.a. darauf berufen, dass er nicht hinreichend über die von der Bank von Dritten vereinnahmte Vergütung informiert worden ist. Das Landgericht kam zu der Ansicht, dass die Bank verpflichtet war, ihren Kunden darauf hinzuweisen. Demgemäß hat das Landgericht Frankfurt a.M. dem Kläger Schadensersatz zugesprochen und die Bank insoweit verurteilt.

Naturgemäß ist eine unternehmerische Beteiligung mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht spiegelbildlich ein Verlustrisiko.

Die Emission des Immobilienfonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK) erfolgte 2006. Das Investitionsvolumen bei Platzierung betrug GBP 122.910.000,00. Der Investitionsgegenstand des IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK als sogenannter Dachfonds sind Zielfonds, so der UBS South East Recovery Fund, der IVG/AXA Greater London Fund und der ING Lionbrook Property Fund. Der Investitionsschwerpunkt dabei sind Büroimmobilien in Großbritannien.

vgl. Sie auch: [1]

Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen."

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Anleger geschlossener Fonds gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 13.09.2013


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