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HCI Shipping Select XII MS "Vogecarrier": LG Trier verurteilt Anlageberater zum Schadensersatz

VON RALF RENNER meist gelesen

HCI Shipping Select XII MS „Vogecarrier“: LG Trier verurteilt Anlageberater zum Schadensersatz Das Landgericht Trier verurteilte einen Anlageberater zum Schadensersatz für die Vermittlung einer Beteiligung an der MS "Vogecarrier" GmbH & Co. KG (Beteiligungssumme EUR 40.000,00). Rechtsanwalt Ralf Renner vertrat erfolgreich eine Anlegerin, die ursprünglich auf die Vermittlung ihres Anlageberaters Anteile u.a. an dem Fonds HCI Shipping Select XII MS "Vogecarrier" GmbH & Co. KG und einem weiteren Fonds zeichnete. Dem Anlageberater wurde eine Falschberatung vorgeworfen. Im Laufe des Verfahrens wurde vorgehalten, dass die Anlegerin eine konservative und solide und für die Altersvorsoge geeignete Geldanlage suchte. Doch der Anlageberater empfahl den Fonds MS "Vogecarrier" GmbH & Co. KG bei einer Beteiligungssumme i.H.v. EUR 40.000,00 und eines weiteren Fonds. Die Anlegerin berief sich darauf, dass der Anlageberater auf keinerlei erhebliche Anlagerisiken hinwies. Rechtsanwalt Renner beanstandete, dass der Anlageberater auch nicht das Risiko der begrenzten Nachschusspflicht ansprach. Diese Umstände und auch, dass der Anlageberater über die Abwicklungsgebühren hinaus keinerlei Gebühren ansprach, bestätigte auch der Zeuge der Klägerin, ihr Ehemann. Das Landgericht folgte der rechtlichen Argumentation von Rechtsanwalt Renner und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz. Das Gericht stellte fest, dass der Anlageberater verpflichtet war, die Anlegerin über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung der Anlegerin von wesentlicher Bedeutung waren oder hätten sein können. Das Gericht wies in den Entscheidungsgründen auch darauf hin, dass im Rahmen der von einem Anlageberater geschuldeten anlegergerechten Beratung die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Kunden zu berücksichtigen sind. Demnach wären das Anlageziel, die Risikobereitschaft und der Wissensstand der Klägerin im Anlageberatungsgespräch abzuklären gewesen. Das Gericht folgte der Ansicht von Rechtsanwalt Renner, wonach eine empfohlene Anlage unter Berücksichtigung des Anlageziels auf die persönlichen Verhältnisse des Interessenten zugeschnitten sein muss. Doch das war im vorliegenden Fall nicht gegeben. Das Gericht stellte fest, dass die Empfehlung von unternehmerischen Beteiligungen wegen des damit regelmäßig verbundenen Verlustrisikos fehlerhaft war, weil das beabsichtigte Rechtsgeschäft einer sicheren Geldanlage dienen sollte. Nach all dem verurteilte das Landgericht den Anlageberater zur Zahlung zum Schadensersatz. Dabei sprach das Gericht der Klägerin zum einen zu, dass der Anlageberater die ursprünglich einbezahlte Beteiligungssumme zu erstatten hat. Ferner sprach das Gericht der Anlegerin auch einen geltend gemachten entgangenen Gewinn zu. Denn die Klägerin hätte in Kenntnis aller mit den streitgegenständlichen Fonds einhergehenden Anlagerisiken eine Geldanlage in einem Festgeld mit einer Laufzeit von vier bis fünf Jahren vorgezogen. Anspruchsmindernd waren lediglich zugeflossene Ausschüttungen zu berücksichtigen. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: "Unternehmerische Beteiligungen sind mit Chancen und Risiken verbunden. Die Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht spiegelbildlich ein Verlustrisiko, dass sogar eine Nachschusspflicht möglich werden lassen kann. Wenn ein Anlageberater auf diese Risiken nicht hinweist, dann macht er sich schadensersatzpflichtig."

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Ralf Renner berät und vertritt Anleger.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

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Wir sind eine auf die Materien des Kapitalanlagerechts spezialisierte Anwaltskanzlei. Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.

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Artikel vom 02.07.2015


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