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Atlas Fonds Nr. 10: Landgericht Bochum verurteilt Bank zur Rückabwicklung wegen Widerruf

VON RALF RENNER meist gelesen

Atlas Fonds Nr. 10: Landgericht Bochum verurteilt Bank zur Rückabwicklung wegen Widerruf Das Landgericht Bochum entschied über eine Klageeines Anlegers einer darlehensfinanzierten Beteiligung an dem Atlas Fonds Nr. 10 gegen die Bank auf Rückabwicklung. Der Entscheidung lag zugrunde, dass ein Anleger auf Empfehlung die Beteiligung an dem Atlas Fonds Nr. 10 insbesondere bei Finanzierung durch ein Bankdarlehen zeichnete, ohne insoweit eigene Mittel aufzubringen. Im Laufe des Verfahrens berief sich der anwaltlich vertretene Anleger auf ein Widerrufsrecht. Im Ergebnis folgte das Landgericht Bochum der Ansicht des Anlegers und verurteilte die Bank dem Anleger sämtliche Zins- und Tilgungsleistungen abzüglich der Fondsausschüttungen zurückzuzahlen. Das Landgericht Bochum begründete die Entscheidung damit, dass dem Anleger das Recht zustand, weil er zu keinem Zeitpunkt wirksam über das Widerrufsrecht belehrt wurde. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: "Auch nach vielen Jahren stehen Anlegern, wenn sie die Beteiligungen durch Bankdarlehen finanzierten, ein Widerrufsrecht zu. Entscheidend ist dafür, ob in dem jeweiligen Darlehensvertrag über das Widerrufsrecht informiert wurde. Dabei kommt es nicht nur darauf an, ob der Darlehensvertrag überhaupt eine Widerrufsbelehrung enthält, sondern ob diese in der gesetzlich geforderten Wortwahl vorliegt. Falls dem nicht so ist, hat die Bank dem Anleger grundsätzlich sämtliche Zins- und Tilgungsleistungen zurückzubezahlen."

vgl. Sie dazu: [1]
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Kanzlei Renner

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10557 Berlin
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 www.kanzlei-renner.de
E-mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

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Wir sind eine auf die Materien des Kapitalanlagerechts spezialisierte Anwaltskanzlei. Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 25.08.2015


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