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CFB-Fonds Nr. 161 Schiffsflotten-Fonds 3: Landgericht Hagen verurteilt Bank zum Schadensersatz

VON RALF RENNER meist gelesen

CFB-Fonds Nr. 161 Schiffsflotten-Fonds 3: Landgericht Hagen verurteilt Bank zum Schadensersatz Das Landgericht Hagen hatte in einer Angelegenheit einer Anlegerin einer Beteiligung an dem CFB-Fonds Nr. 161 Schiffsflotten-Fonds 3 gegen die vermittelnde Bank zu entscheiden. Der Entscheidung lag zugrunde, dass die Anlegerin insbesondere auf Empfehlung ihrer Hausbank die Beteiligung an dem CFB-Fonds Nr. 161 zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem CFB-Fonds Nr. 161 typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Dabei berief sich die Anlegerin u.a. auch darauf, es sei über das Risiko der eingeschränkten Fungibilität zu informiert gewesen. Das Risiko der eingeschränkten Fungibilität beschreibt die Eigenschaft eines Fonds, nicht ohne weiteres veräußert werden zu können. Darüber hinaus wurde bemängelt, es sei auf das Verlustrisiko mithin bis zum Totalverlust aufzuklären gewesen. Nicht zuletzt, und das dürfte das haftungsneuralgischste Risiko sein, war auf die beschränkte Nachschusspflicht hinzuweisen. Denn die Haftung eines Kommandisten lebt im Fall von Entnahmen wieder auf. Die Bank konnte auch nicht die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Hagen der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Letztlich war die geschädigte Anlegerin so zu stellen, als wenn sie den CFB-Fonds Nr. 161 nicht gezeichnet hätte. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Diese Entscheidung des Landgerichts Hagen setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen."

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Kanzlei Renner

Wir sind eine auf die Materien des Kapitalanlagerechts spezialisierte Anwaltskanzlei. Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.


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Autor:
[R/R]


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Artikel vom 13.02.2016


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