pr Anzeige



pr Meist gelesen

Home » Finanzen-und-Wirtschaft RSS Finanzen-und-Wirtschaft

HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG: OLG Celle bestätigt Verurteilung einer Sparkasse zur Rückabwicklung

VON RALF RENNER meist gelesen

HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG: OLG Celle bestätigt Verurteilung einer Sparkasse zur Rückabwicklung Das Oberlandesgericht Celle als Berufungsgericht in zweiter Instanz verurteilte eine Sparkasse wegen einer Falschberatung u.a. in Zusammenhängen einer Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG. Die Ausgangssituation war, dass ein Anlageberater der Sparkasse eigeninitiativ an die Kläger herantrat, um ein Verkaufsgespräch zu lancieren. Der Anlageberater äußerte, die Kläger würden durch ihr bisheriges Anlageverhalten Geld verschenken. Die Kläger investierten zuvor in Einzelimmobilien, Lebensversicherungen und Festgeldanlagen. Im Zuge des Anlageberatungsgesprächs äußerten die Kläger, sie wollten eine wirtschaftliche Deckungslücke in ihrer Altersvorsoge schließen. Daraufhin empfahl der Anlageberater der Sparkasse u.a. die Zeichnung des Lebensversicherungsfonds HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG. Im Laufe des Gerichtsverfahrens wurde dem Anlageberater der Sparkasse vorgeworfen, dass er nicht vollständig über die mit dem Fonds HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufklärte. Die Kläger waren auch der Ansicht, der Anlageberater hätte über die Kosten und Provisionen vollständig informieren müssen. Denn für die Kläger war lediglich die Abwicklungsgebühr ersichtlich. Mit der Klage forderten die Kläger von der Sparkasse Schadensersatz. Es konnte schließlich nachgewiesen werden, dass der Anlageberater der Sparkasse es unterliess, über die Innenprovisionen zu informieren. Die beklagte Sparkasse konnte auch die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Denn die Anleger äußerten im Laufe des Gerichtsverfahrens, sie hätten u.a. die Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds nicht gezeichnet, wenn sie von die für sie nicht ersichtlichen Innenprovisionen, die die Sparkasse für die Vermittlung erhielt, vor der Zeichnung gewusst hätten. Auch das Oberlandesgericht stellte fest, dass der Anlageberater der Sparkasse verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Oberlandesgericht der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Sparkasse in zweiter Instanz zum Schadensersatz. Letztlich waren die geschädigten Anleger so zu stellen, als wenn sie u.a. die Beteiligung an dem Fonds HSC Optivita VI Deutschland GmbH & Co. KG nicht gezeichnet hätten. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Mit dieser Entscheidung setzt das Oberlandesgericht Celle die etablierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort, wonach Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn ein Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht."

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde oder nicht offensichtliche Innenprovisionen verschwiegen wurden. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Kanzlei Renner

Wir sind eine auf die Materien des Kapitalanlagerechts spezialisierte Anwaltskanzlei. Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.


Anzeige
Autor:
[R/R]


Homepage:

www.kanzlei-renner.de

Homepage RSS-Feed:

RSS www.kanzlei-renner.de RSS-Feed-Link


Artikel vom 15.09.2016


Eine Nachricht veröffentlichen Druckversion Vorige Meldung | Nächste Meldung


Information:

pr Suchen



pr Aktuelle News



pr News dieser Kategorie



pr Anzeige

Onlinestreams.de
Das eigene Internetradio über Onlinestreams.de - Info hier...