pr Anzeige



pr Meist gelesen

Home » Finanzen-und-Wirtschaft RSS Finanzen-und-Wirtschaft

Nordcapital Offshore Fonds 5: Landgericht Hannover verurteilt Bank zum Schadensersatz

VON RALF RENNER meist gelesen

Nordcapital Offshore Fonds 5: Landgericht Hannover verurteilt Bank zum Schadensersatz Das Landgericht Hannover hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 5 GmbH & Co. KG zu entscheiden. Die Ausgangssituation war, dass der Anleger, dem ein erheblicher Geldbetrag zur Verfügung stand, sich für eine Anlageberatung vertrauensvoll an seine Hausbank wandte. Daraufhin wurde ihm die Zeichnung des Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 5 GmbH & Co. KG dringend angeraten. Im Laufe des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, zum einen nicht über das Risiko der Nachschusspflicht aufgeklärt zu haben und zum anderen die für die Fondsvermittlung an die Bank geflossenen Provisionen verschwiegen zu haben. Der Anleger war der Ansicht, er wurde durch die Bank schlecht beraten. Es gelang der beklagten Bank auch nicht, dass Gericht davon zu überzeugen, dass ihr Kunde sich in Kenntnis des Risikos der Nachschusspflicht und erheblichen Provisionen zur Fondszeichnung entschlossen hätte. Das Landgericht Hannover verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Dabei entschied das Gericht auch, dass im Fall einer Nachhaftung die Bank ihrem Kunden für theoretisch mögliche Nachschussforderungen einzustehen hätte. Der geschädigte Anleger ist nämlich so zu stellen, als wenn er die Beteiligung an der Nordcapital Offshore Fonds 5 GmbH & Co. KG nicht gezeichnet hätte. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: "Ich fordere, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Denn dem Bankkunden sollte ermöglicht sein, das Umsatzinteresse seiner Bank einzuschätzen und sich ein Urteil zu bilden, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht. Wenn eine Bank das aber unterlässt, dann macht sie sich schadensersatzpflichtig und muss rückabwickeln."

vgl. Sie auch: [1]

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 – 22
E-Mail:  email@autor.cap

Rechtsanwalt Renner berät und vertritt Anleger, die sich an diesem Nordcapital-Fonds beteiligten.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde oder nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen wurden.

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatz

Die Gerichte verlangen regelmäßig, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater oder ihre Bank ihr eingesetztes Kapital und Zinsverluste erstattet. Dem Anlageberater oder der Bank sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler

Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können.
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in seiner Entscheidung zum Az. III ZR 249/09, dass unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind.

Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorgestellt hat, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das Beanstandungen.
Falls eine spekulative unternehmerische Fondsbeteiligung zum Zwecke der Altersvorsorge vermittelt wurde, ist das fehlerhaft. Denn ein Anleger muss sich auf seine Altersvorsoge verlassen können. Der Bundesgerichtshof hat in einer jüngeren Entscheidung festgestellt, dass eine unternehmerische Beteiligung sich nicht als Altersvorsorge eignet.
Wenn im Zuge einer Vermittlung und Beratung ein Bankberater es auslässt, über Innenprovisionen, sogenannte kick-back-Zahlungen zu informieren, dann liegt regelmäßig ein Beratungsfehler vor. Denn kick-back-Zahlungen sind für einen Kunden nicht ohne weiteres ersichtlich.
Falls ein Anlageberater versäumte anzusprechen, dass es für geschlossene Fonds keinen geregelten Zweitmarkt gibt, eine Veräußerung nur schwer oder bei erheblichen Einbußen möglich wäre, dann rechtfertigt das einen Vorwurf.
Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich unverzüglich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren.
Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen.

Kanzlei Renner, Berlin
Tel.: 030 / 810 030 – 22
E-Mail:  email@autor.cap

Kanzlei Renner

Wir sind eine auf die Materien des Kapitalanlagerechts spezialisierte Anwaltskanzlei. Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.


Anzeige
Autor:
[R/R]


Homepage:

www.kanzlei-renner.de

Homepage RSS-Feed:

RSS www.kanzlei-renner.de RSS-Feed-Link


Artikel vom 08.08.2017


Eine Nachricht veröffentlichen Druckversion Vorige Meldung | Nächste Meldung


Information:

pr Suchen



pr Aktuelle News



pr News dieser Kategorie



pr Anzeige

Onlinestreams.de
Das eigene Internetradio über Onlinestreams.de - Info hier...