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The Guardian Journalist und "PRISM-Enthüller" verteidigt seine Informanten und die Pressefreiheit

VON ROBIN HEILOS meist gelesen

Glenn Greenwald, Journalist und Gurdian-Kolumnist der britischen Tageszeitung The Guardian sowie Autor der "PRISM-Affäre", verteidigt seine Informanten und die Pressefreiheit in den USA, während einem Gespräch mit dem US-Fernsehsender ABC-NEWS.

In diesem Gespräch wehrt sich Greenwald gegen die Anschuldigungen durch die USA "leichtsinnig und rücksichtslos" über die Enthüllung von geheimen Telefon- und Internetüberwachungsmaßnahmen durch den US-Geheimdienst NSA öffentlich berichtet zu haben. Vielmehr sei es seine Pflicht als Journalist die Öffentlichkeit darüber zu informieren wie präzise die NSA innerhalb und außerhalb der USA, rund um den Globus, fast alle Formen der Kommunikation massiv überwacht:

Jedes Mal wenn ein Journalist über die Medien etwas aufdeckt, dass unbedingt geheim gehalten werden soll und die nationale Sicherheit gefährden soll, reagieren die Menschen an der Macht immer gleich. Sie greifen die Medien als öffentliches Informationsorgan an und versuchen die veröffentlichte Nachricht zu diskreditieren. Dies geht schon seit Jahrzehnten so, seit der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere durch die New York Times, Politiker sahen eine Gefährdung der nationalen Sicherheit.

Das einzige was gefährdet ist, ist das Volk durch den Aufbau eines massiven Spionage-Apparates ohne jeglichen Rechenschaftsbericht mit dem Versuch, diesen gegenüber dem amerikanischen Volk zu verbergen.


Die nationale Sicherheit wird sicherlich nicht gefährdet wenn man die Menschen wissen lasse das ihre Telefondaten und Kundendaten ohne ihr Wissen angezapft und aufgezeichnet werden oder wenn Sie etwas über das Internet "eintippen".

Die US-Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren was dieser Spionage-Apparat ist und wie es um die Glaubwürdigkeit der Politiker, die Macht ausüben, steht.

Problematisch an dieser ganzen Geschichte ist, dass wir streng geheime Dokumente über die NSA erhielten und das es ein Programm PRISM seit dem Jahr 2007 geben soll. Dieses Programm soll die direkte Erhebung von Daten über Server von Unternehmen erlauben. Dann gingen wir zu diesen Unternehmen und fragten nach. Jedoch bekamen wir die Antwort das kein direkter Zugang auf unternehmenseigene Server erlaubt wurde. Dies stellte jedoch einen Widerspruch zu den Aussagen der NSA dar, die behauptet, dass sie einen direkten Zugang zu den Server haben.

Ich kann nicht öffentlich bestätigen das es lediglich einen einzigen Informanten für mich gab. Es könnten auch mehrere gewesen sein. Aber der wichtige Punkt bei dem oder diesen Informanten ist, ich denke dies ist äußerst wichtig und muss erwähnt werden, dass es nicht akzeptiert werden kann, dass die Regierung versucht einen Informanten als "Verräter" öffentlich entlarven zu wollen und ihm damit ein bürgerliches Fehlverhalten vorwirft.

Diese, meine Informanten, riskieren ihre Karriere und ihr Leben für unsere Freiheit. Weil das was sie sahen und im verborgenen einer Regierung der Vereinigten Staaten entdeckten, so alarmierend und so schädlich für das amerikanische Volk ist.

Wir brauchen eine öffentliche und ehrliche Debatte darüber, ob das die Art von Welt sein soll, in der wir leben wollen. Wir müssen über massive Spionage-Apparate und deren Fähigkeiten lernen. Wir müssen wissen was Regierungen überwachen. Wir benötigen Informanten um den Versuch der Regierung vor Strafverfolgung zu entgehen, entgegenwirken zu können. Denn eine Regierung kann praktisch alles tun und lassen was sie will und auch verstecken, wenn es die Öffentlichkeit nicht erfährt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig das wir nur über den Weg der mutigen Informanten, die besonders unseren Lob und Dank verdienen, diese Information in die Öffentlichkeit tragen konnten.

Diese Informanten verdienen sicherlich nicht die Verfolgung und Haft.


Hinweis:

Übersetzt von der englischen in die deutsche Sprache, Auszüge aus dem Interview. Original-Abschrift von ABC-News über [1]


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Autor:
[R/H]


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Artikel vom 09.06.2013


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