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Versorgungsforschung ist auf dem Vormarsch / Standards müssen gemeinsam erarbeitet werden

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BVMed-Konferenz zur ambulanten Wundversorgung

Köln/Berlin. Die Versorgungsforschung gewinnt im Bereich der Behandlung chronischer Wunden immer mehr an Bedeutung. Das machte die BVMed-Konferenz "Ambulante Wundversorgung: Ist Wundbehandlung standardisierbar?" am 28. September 2010 in Köln deutlich, an der rund 80 Kassen-, Ärzte- und Industrievertreter teilnahmen. Aktuelle Studien zeigen die Wirtschaftlichkeit hydroaktiver Wundversorgungsprodukte gegenüber herkömmlichen Produkten auf. Versorgungsforschung kann dabei helfen, dass der Gesamttherapieverlauf und -prozess in den Fokus rückt und bei der Wundversorgung nicht nur der Preisaspekt isoliert betrachtet wird. Deutlich wurde auch, dass die Ergebnisse aus der evidenz-basierten Medizin nicht ohne weiteres auf die Wundversorgung übertragbar sind. Hierfür ist es wichtig, die Besonderheit des Wundbereiches und die Heterogenität der Wunderkrankungen zu berücksichtigen, so die Experten.

Nach wie vor gibt es in der Praxis Probleme bei der Behandlung chronischer Wunden. Dabei ist die Zahl der Betroffenen nicht unerheblich: etwa vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischen Wunden. Die Defizite müssten gemeinschaftlich behoben werden. Ein wichtiges Kriterium der Therapieevaluation sei der Patientennutzen, sagte Prof. Dr. med. Matthias Augustin vom Kompetenzzentrum zur Versorgungsforschung in der Dermatologie in Hamburg. Ein besseres Patientenmanagement werde vor allem durch das Zusammenspiel zwischen behandelndem Arzt, Pflegekraft oder Wundtherapeut, Patient und Produkteinsatz erreicht, betonte die Beraterin Anette Skowronsky. Auf Seiten der Krankenkassen wünsche man sich die konsequente Anwendung von Standards, so Richard Haschke von der AOK Bayern.

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

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Artikel vom 01.10.2010


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