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BVMed-Konferenz zur Nutzenbewertung: Unterschiedliche Methoden für Medizinprodukte und Arzneimittel erforderlich

VON MANFRED BEERES meist gelesen

Berlin. Medizinprodukte unterscheiden sich erheblich von Arzneimitteln. Sie haben deshalb auch mit den EU-Richtlinien und dem Medizinproduktegesetz einen eigenen rechtlichen Rahmen. Diese Unterschiedlichkeit muss auch bei den Ansätzen zur Nutzenbewertung zum Ausdruck kommen. Das forderten BVMed-Vorstandsvorsitzender Dr. Meinrad Lugan und BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt auf der BVMed-Konferenz "Fortschritt erLeben: Wer bestimmt den Nutzen von innovativen Medizintechnologien?" am 6. Oktober 2010 in Berlin. Der neue IQWiG-Institutsleiter Prof. Dr. Jürgen Windeler lehnt dagegen unterschiedliche Methoden der Nutzenbewertung für Arzneimittel und Medizinprodukte ab. Aus erstattungsrechtlicher Sicht gebe es keine Unterschiede.

Dissens zwischen Unternehmen auf der einen und dem IQWiG auf der anderen Seite gab es auch bei dem Thema, was zur Nutzenbewertung der Medizinprodukte gehört. "Medizintechnologien nutzen dem Patienten, aber auch dem Anwender, dem Arzt, beispielsweise durch eine bessere OP-Methode. Das sind Aspekte, die bei der Nutzenbewertung berücksichtigt werden müssen", so BVMed-Vorsitzender Dr. Lugan: "Wir müssen deshalb bei Medizintechnologien andere Maßstäbe setzen als bei Arzneimitteln." Professor Windeler betonte jedoch, dass für das IQWiG der Nutzen für Anwender keine Rolle spiele. Einigkeit besteht, dass der Nutzen von Medizintechnologien bewertet werden muss. Offen ist die Frage, wie und nach welchen Methoden. "Da Medizinprodukte so vielfältig sind, gibt es hier keine Standardantworten", so Windeler. Er bot hierzu gemeinsame Workshops für die Methodenerstellung im Medizinproduktebereich an. Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jürgen Wasem schlug einen ungehinderten Markteintritt und eine Schnellbewertung analog zum Arzneimittel-Neuordnungsgesetz (AMNOG) vor. (...)

Vollständiger Pressetext mit Informationen zu allen Beiträgen online unter: [1]

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Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
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D - 10117 Berlin

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Fax: +49 (0)30 246 255-99
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[M/B]


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Artikel vom 07.10.2010


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