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Was der Tauchcomputer mit dem Flugplan zu tun hat

VON BARBARA KUNKEL meist gelesen

Was der Tauchcomputer mit dem Flugplan zu tun hat Gesundheits- und Vorsorgetipps für Taucher

Freiburg, 09.11.2010 - Der Winter kommt und die Urlaubsziele verlegen sich in wärmere Gefilde. Auch Taucher sehnen sich jetzt nach weißen Sandstränden mit Palmen und türkisblauem Wasser. Der kleine Haken an der Geschichte ist allerdings, dass man, um auf diese Trauminseln zu gelangen, eigentlich immer ein Flugzeug besteigen muss.

Am Ende des Urlaubs immer 24 bis 36 tauchfreie Stunden einplanen

Aber hat das Fliegen denn etwas mit meiner Taucherei zu tun? Wenigstens kümmert sich der Tauchcomputer um den Flugplan. Am Ende eines Tauchgangs zeigt er immer den nächsten Flieger an. Was bedeutet eigentlich dieses Flugzeugsymbol? "Als Taucher wissen wir, dass der Druck unter Wasser zunimmt. Beim Fliegen nimmt der Druck aber in der Höhe ab. Wenn wir Tauchen gehen, löst sich Stickstoff in unserem Körper. Unsere Dekopausen berechnet der Computer so, dass wir auftauchen und dann auf Meereshöhe bleiben können", erklärt Kerstin Schulz, Ärztin für Allgemein- und Hyperbarmedizin am Druckkammerzentrum Freiburg. "Nach jedem Tauchgang haben wir immer noch einen Reststickstoffgehalt im Körper, der uns beim weiteren Abfall des Druckes, also zum Beispiel bei Passfahrten im Gebirge oder beim Fliegen, Probleme bereiten könnte. Es würde zu dem Auftreten einer Dekompressionskrankheit kommen." Die Medizinerin rät deshalb: Man sollte am Ende des Urlaubs immer 24 bis 36 tauchfreie Stunden einplanen. Endlich also etwas Zeit, auch das Urlaubsland über Wasser zu entdecken. Und der Tauchcomputer ist dann mit dem Rückflug auch einverstanden.

Vor dem Tauchurlaub: Tauchtauglichkeit und Versicherungsschutz prüfen

Ambulante Tauchunfallbehandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übrigens nicht bezahlt. Die Taucher müssen die Kosten selbst tragen. Bei einem Tauchunfall im Ausland können hierfür schnell 10.000 Dollar und mehr fällig werden. Gesetzlich Krankenversicherte sollten deshalb gerade vor einem Tauchurlaub rechtzeitig für einen ausreichenden Versicherungsschutz sorgen.

Das Druckkammerzentrum Freiburg, Zentrum für Tauch- und Überdruckmedizin, bietet außerdem sorgfältige und umfassende Tauchtauglichkeitsuntersuchungen für Sport- und Berufstaucher. Weitere Informationen und Beratung: Druckkammerzentrum Freiburg, Zentrum für Hyperbarmedizin, Habsburgerstr. 116, 79104 Freiburg, Telefon +49 (0) 761-3820 18, Weitere Informationen im Internet: [1]

Rückfragen der Redaktion an:

Kerstin Schulz, Ärztin für Allgemein- und Hyperbarmedizin, VDST Tauchlehrerin TL2 Druckkammerzentrum Freiburg GmbH

Telefon: +49 (0)761/38 20 18Über HBO: Die Überdruckmedizin ist eine Therapieform mit Zukunft. Sie fördert die Regeneration im menschlichen Körper. Sauerstoff, unter Überdruck eingeatmet, löst sich um ein Mehrfaches. Der hohe Sauerstoff-Partialdruck wirkt positiv auf das Gewebe und auf die Kapillaren und führt so zur Regeneration von Sinnes- oder Knochenzellen und Gewebe.

Die HBO-Therapie kann auch dann noch mit Erfolg eingesetzt werden, wenn Standard-Behandlungen unbefriedigend verlaufen sind. Bevorzugte Einsatzgebiete sind Hörsturz, Tinnitus, Knalltrauma bzw. Schalltrauma, nicht heilende Wunden, Knochenmarködemsyndrom an Knie, Schulter, Hüfte und Fußwurzel, späte Bestrahlungsfolge bzw. Bestrahlungsschaden nach Krebsbestrahlung an Kopf, Hals, Blase oder Darm, Fazialisparese. Die HBO ist eine wertvolle und auch ideale Ergänzungstherapie. Weitere Informationen unter  www.hbo-freiburg.de


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Autor:
[B/K]


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Artikel vom 09.11.2010


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