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Neues Informationspapier: BVMed weist auf die Bedeutung des künstlichen Gelenkersatzes für die Patientenversorgung hin

VON MANFRED BEERES meist gelesen

Berlin. Auf die große Bedeutung von künstlichem Gelenkersatz, der so genannten Endoprothetik, für die Gesundheitsversorgung in Deutschland hat der BVMed in einem neuen Medienservice-Informationspapier hingewiesen. Die Gelenkersatzoperation gilt als eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe. Jährlich erhalten rund 400.000 Deutsche ein künstliches Gelenk. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland rund 210.000 künstliche Hüftgelenke sowie 165.000 künstliche Kniegelenke implantiert. Hinzu kommen Schulter-, Ellenbogen- und Fingergelenke sowie Sprung- und Großzehengrundgelenke. Die steigende Lebenserwartung in den Industrienationen und die damit einhergehende zunehmende Häufigkeit des Gelenkverschleißes sorgen für einen wachsenden Bedarf an Hüft- und Kniegelenkersatz. Das Informationspapier ist im Internet abrufbar unter: [1] .

Gelenkverschleiß oder Arthrose ist ein Volksleiden. Es handelt sich dabei um eine krankhafte alters- und belastungsbedingte Abnutzung der natürlichen Knorpelschicht. Mehr als die Hälfte aller Deutschen über 50 Jahre ist zumindest an einem Gelenk davon betroffen. Arthrose ist der häufigste Grund für die Implantation eines künstlichen Gelenks. Zu den Risikofaktoren für den Gelenkverschleiß zählen Übergewicht, Fehl- oder Überbelastung der Gelenke, erbliche Faktoren, Stoffwechselerkrankungen oder Gelenkverletzungen. Heilbar ist Arthrose nicht, da einmal zerstörte Knorpelzellen nicht mehr von selbst nachwachsen. Wenn konservative Methoden wie Medikamente oder Physiotherapien ausgeschöpft sind, kann gegen die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen ein künstliches Gelenk helfen.

Meist fühlen sich Menschen, die sich für ein künstliches Gelenk entscheiden, nach der Operation wie befreit: Endlich wieder ein ganz normales Leben. Ihr neues Hüft- oder Kniegelenk lindert dabei in der Regel nicht nur ihre Beschwerden. Es trägt auch dazu bei, ihnen ihre Beweglichkeit wiederzugeben oder sie zu erhalten - eine wichtige Voraussetzung für ein aktives und zufriedenes Leben. Weitere Vorteile einer modernen Gelenkprothetik sind die Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes durch moderne Operationstechniken, die schnelle Wiedereingliederung in den Alltag und das Arbeitsleben und lange Standzeiten durch qualitativ hochwertige Prothesen. Welche Operationstechnik und Endoprothese für den Patienten am besten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab: beispielsweise dem genauen Krankheitsbild oder der Knochenqualität des Patienten. Die Auswahl der am besten geeigneten Implantate und Materialien ist also immer eine individuelle Entscheidung.

Genau wie bei Gegenständen des täglichen Gebrauchs spielt auch bei Prothesen neben der individuellen Beanspruchung die Qualität eine wichtige Rolle. Implantate aus körperverträglichen und hochabriebfesten Materialien tragen zu einer langen Lebensdauer des künstlichen Gelenks bei.

Die Forschungsanstrengungen der Implantatehersteller zur Weiterentwicklung und Verbesserung des künstlichen Gelenkersatzes sind enorm. Alle großen Implantatehersteller unterhalten eigene Grundlagenlabors, die sich mit der Tribologie, der Biomechanik oder dem Anwachsverhalten von Materialien an den Knochen auseinandersetzen. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Ansätze, um neue und noch bessere Implantate zu entwickeln. Ziel ist es, die Haltbarkeit zu verbessern.

Derzeit spricht man von einer Haltbarkeit eines Hüftgelenkersatz-Implantates von durchschnittlich 12 bis 18 Jahren. Auf Grund des Einsatzes neuer Materialien für die Gleitpaarung ist mit einer längeren Lebensdauer auch bei jüngeren sowie aktiven Patienten zu rechnen. Es gibt mehrere Faktoren, die die Lebensdauer einer Prothese negativ beeinflussen können. So können sich Prothesen durch Unfälle, Überlastungen, Osteoporose oder Materialabrieb bereits nach wenigen Jahren lockern. Eine Wechseloperation wird dann zur Notwendigkeit.

Das vollständige Informationspapier sowie weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: [2] . Bildmaterial zum Thema "Bewegungsapparat" gibt es im BVMed-Bilderpool unter: [3] .

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 14.02.2011


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