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BVMed-Mitgliederversammlung: "Innovationspool für MedTech-Fortschritt und unabhängige Nutzenbewertung"

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Berlin. Die Einführung eines Innovationspools hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin vorgeschlagen. "Der Innovationspool soll zielgerichtet für die Förderung medizintechnischer Innovationen eingesetzt werden", so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan. Durch Mittel des Innovationspools ließe sich auch eine unabhängige Nutzenbewertung von MedTech-Innovationen finanzieren.

Wichtig für die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sei ein starker Heimatmarkt. Hierzu gehöre eine Gesetzliche Krankenversicherung mit funktionierendem Wettbewerb und einer schnellen Einführung von medizinischen Innovationen. "Aus Sicht der Medizintechnikverbände benötigen wir eine gemeinsame strategische Ausrichtung von Industrie, Wissenschaft und Politik zu Forschung, Entwicklung und Innovation in der Medizintechnik in Deutschland. Wirtschafts-, Forschungs- und Gesundheitsministerium müssen sich stärker koordinieren. Bei diesem notwendigen Strategieprozess ist man Anfang Oktober 2010 auf Staatssekretärs-Ebene einen weiteren Schritt nach vorne gegangen", so der BVMed-Vorsitzende.

Analyse der politischen Situation

Ralf Welt, Geschäftsführender Gesellschafter von dimap communications, analysierte die Auswirkungen der jüngsten Landtagswahlen in Hamburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auf die Bundespolitik. Er sprach von einer stärkeren Fragmentierung der Parteienlandschaft und von einer Mischung aus Sondereinflüssen und landespolitischen Themen. Bei den wahlentscheidenden Faktoren gilt nach wie vor der Grundsatz: Themen vor Kandidaten vor Parteienbindung. Zu den wahlentscheidenden Themen Wirtschaft, Soziales und Bildung ist das Thema Kernenergie hinzugekommen. Zudem gewinnt das Thema Bildungspolitik bzw. Schule rasant an Bedeutung. Bereits an zweiter Stelle der politischen Zukunftsfelder folgt das Thema "Verbesserung der Gesundheitsversorgung". Bei der Parteikompetenz liegt die SPD in der Gesundheitspolitik mittlerweile wieder vor der Union. Die Bevölkerung hat dabei Angst vor jeglichen Reformen und möchte generell so lange wie möglich Besitzstandswahrung. Die Bevölkerung meint mehrheitlich, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung nicht beim Bürger ankommt, so Welt. Auch bei der Frage nach der Zukunftskompetenz der Parteien wird eine ausgeprägte Skepsis der Menschen sichtbar, dass die Politik die wichtigsten Probleme Deutschlands künftig lösen kann.

Medizintechnik aus Sicht des Wirtschaftsministeriums

Harald Kuhne, Leiter des Arbeitsstabs "Gesundheitswirtschaft" im Bundeswirtschaftsministeriums, vertrat kurzfristig den verhinderten Parlamentarischen Staatssekretär Ernst Bugbacher. Kuhne ging in seiner Gastrede auf der BVMed-Mitgliederversammlung auf die wirtschaftspolitische Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnikbranche ein. Die Gesundheitswirtschaft sei ein konjunkturstabilisierender Faktor mit hohen Wachstumszahlen und einem starken Zuwachs der Erwerbstätigen. Er stellte auch die wesentlichen Ergebnisse der Studie zu "Innovationsimpulsen der Gesundheitswirtschaft" vor, die das Wirtschaftsministerium vor kurzem vorgestellt hatte. Das Fazit: Innovationen der Gesundheitswirtschaft tragen entscheidend zu volkswirtschaftlichem Wachstum und zum Anstieg der Beschäftigung bei. In der Studie werden auch die Leistungen der MedTech-Branche besonders hervorgehoben: Die Medizintechnik sei eine Wachstumsbranche mit Zuwachsraten in Deutschland von jährlich rund fünf Prozent und einer Exportquote von 62,5 Prozent. Die Studie weist für die Medizintechnik im engeren Sinn 137.000 Arbeitsplätze aus. Jeder Arbeitsplatz sicherte dabei 0,75 Arbeitsplätze in anderen Bereichen. Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Innovationsfreundlichkeit des deutschen Gesundheitssystems müsse erhalten bleiben, so Kuhne.

Pressetext online unter: [1]

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Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
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Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
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Artikel vom 30.03.2011


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