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BVMed veröffentlicht Infokarte und Patientenflyer zu Hilfsmitteln gegen Dekubitus

VON MANFRED BEERES meist gelesen

Berlin. Wie entsteht ein Druckgeschwür? Wie kann es vermieden werden? Was muss bei der Verordnung von Antidekubitus-Hilfsmitteln beachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, mit der neuen Infokarte "Erstattung von Hilfsmitteln gegen Dekubitus" und einem Patienteninformationsflyer für Betroffene und Angehörige. Das Informationsangebot klärt über die Prävention und Therapie sowie die Verordnung und Erstattung von Antidekubitus-Hilfsmitteln auf. Die Materialien sind auch online erhältlich unter bvmed.de (Publikationen).

Ein Dekubitus ist ein Druckgeschwür, das hauptsächlich durch einen, über einen längeren Zeitraum, anhaltenden Druck auf eine Körperregion entsteht. Risikopatienten sind primär behinderte und ältere Menschen. Um einem Dekubitus entgegenzuwirken, muss eine Druckentlastung der betroffenen Stellen vorgenommen werden. Wenn häufige Lagewechsel nicht ausreichen oder aus medizinischen Gründen nicht im ausreichenden Maße möglich sind, benötigt der Patient eine Matratze oder ein Kissen zur Dekubitusprophylaxe und -therapie. Dabei ist es wichtig, dass das Hilfsmittel nach individuellen Bedürfnissen und krankheitsbedingten Einschränkungen der Patienten ausgewählt wird.

Infokarte zur Erstattung von Hilfsmitteln gegen Dekubitus

Versicherte haben einen Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln gegen Dekubitus (Druckgeschwür). Diese sind nach dem Sozialgesetzbuch verordnungs- und erstattungsfähig. Verordnet werden sie vom Arzt und sind bei allen Vertragspartnern der Krankenkasse erhältlich. Dazu zählen beispielsweise Homecare-Unternehmen und Sanitätshäuser. Die Infokarte weist darauf hin, dass der Anspruch auch bei Pflegebedürftigkeit bzw. bei Aufenthalt in einem Pflegeheim bestehen bleibt. Desweiteren enthält die Infokarte auch genaue Hinweise darüber, wie die Verordnung aussehen muss und welche Möglichkeiten zur Aufzahlung Versicherte haben, um über die Mehrkostenregelung höherwertig versorgt zu werden. Mehr Informationen gibt es online unter bvmed.de (Publikationen - Infokarten)

Neuer Patienteninformationsflyer

Mehr als eine Million Menschen sind in Deutschland von einem Druckgeschwür betroffen. Dennoch gibt es bei Betroffenen und Angehörigen nach wie vor zahlreiche Wissenslücken. Versicherte sind häufig verunsichert, welchen Leistungsanspruch sie überhaupt gegenüber ihrer Krankenkasse und dem Leistungserbringer haben. Der zweiseitige Informationsflyer geht deshalb auf die wichtigsten und nützlichsten Fragen von Betroffenen ein, wie beispielsweise: Wie entsteht ein Druckgeschwür? Wie kann es vermieden werden? Gibt es unterschiedliche Hilfsmittel? Wo bekomme ich Hilfe? Der Flyer kann im Internet unter bvmed.de (Publikationen - Hilfsmittel) heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: [1]

Außerdem kann zum Thema Hilfsmittel ein RSS-Feed abonniert werden, um sich über Aktualisierungen auf den Internetseiten informieren zu lassen. Die Adresse lautet: [2] .

Pressetext online unter: [3]

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 01.04.2011


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