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BVMed-Unternehmen unterstützen deutsches Endoprothesenregister

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Berlin. Statement von BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zur Pressekonferenz "Start des Endoprothesenregisters" (Endoprothesenregister Deutschland - EPRD) am 6. April 2011 in Berlin:

Die BVMed-Mitgliedsunternehmen des Fachbereichs Endoprothetik Implantate (FBEI) sind sich ihrer Verantwortung für die Qualität von Gelenkersatz bewusst. Ihre Arbeit ist auf eine ständige Verbesserung der Qualität von Gelenkersatz ausgerichtet. Wichtig ist dabei der intensive Dialog mit den Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen. Gemeinsam mit der verantwortungsvollen Arbeit der Operateure tragen wir zu einer qualitätsgesicherten Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken bei.

Der BVMed setzt sich gemeinsam mit den medizinischen Fachgesellschaften - ebenso wie die Krankenkassen - seit mehreren Jahren aktiv für ein Endoprothesenregister ein. Bisher war das Register an datenschutzrechtlichen Bedenken, der fehlenden flächendeckenden Erfassung oder zuletzt am Wechsel der Qualitätssicherungsinstitution des G-BA gescheitert.

Fachgesellschaft, Krankenkassen und die Industrie haben nun gemeinsam gehandelt und das deutsche Endoprothesenregister auf den Weg gebracht. Primäres Ziel ist es, die Ergebnisqualität der endoprothetischen Versorgung zu messen, vergleichend zu bewerten und zu verbessern.

Wesentliche Grundlage für den Erfolg eines Registers ist aus Sicht der Industrie, dass es sich insgesamt um ein unabhängiges, bei der Fachgesellschaft angesiedeltes Register handelt und die ausgewerteten Daten durch die Sicherstellung der Neutralität eine entsprechende Aussagekraft haben.

Die BVMed-Mitgliedsunternehmen im Bereich des Gelenkersatzes stellen sich ihrer Verantwortung und sind bereit, dem EPRD die erforderlichen Herstellerdaten bereitzustellen und den Aufbau und Betrieb einer Implantate- Produktdatenbank, die für alle Hersteller offen ist, zu realisieren. Dies umfasst auch die Übernahme der Kosten für die Softwareentwicklung und in den jeweiligen Unternehmen die Übernahme der internen Kosten für die Datenbereitstellung und -eingabe.

Die Produktdaten der Unternehmen bilden gemeinsam mit den Qualitätssicherungsdaten der Kliniken und den Abrechnungsdaten der Krankenkassen die Grundlage, um die Versorgungsdaten für die Qualitätssicherung und Versorgungsforschung in einem eigenen Endoprothesenregister abbildern zu können. Die Unternehmen übernehmen gemeinsam mit den anderen Partnern die Finanzierung des EPRD. Ab dem Registerstart stellen die Unternehmen dem EPRD einen jährlichen Anteil von 160.000 Euro bereit.

Die BVMed-Unternehmen erhalten jeweils am Ende des Jahres einen kompletten Bericht (Jahresbericht) von der Registerstelle über die Leistung ihrer Produkte. Besonders wichtig ist für die Unternehmen die Erfassung der Revisionsgründe durch das Register, da nur so vailde Aussagen über die Qualität von Endoprothesen und ärztlicher Implantationsleistung getroffen werden können.

Das Register ermöglicht durch eine nahezu flächendeckende Erfassung, dass Auffälligkeiten bei Produkten oder in Kliniken schnell erkannt werden, damit entsprechende Maßnahmen zeitnah getroffen werden können. Ein weiterer Vorteil für die Unternehmen ist, dass sie die Daten im Rahmen der Qualitätssicherung verwenden können.

Bei den Erfahrungen mit Registern aus anderen Ländern sind zwei Punkte auffällig. Erstens: Register funktionieren gut, wenn sie von den Fachgesellschaften betrieben werden. Zweitens: Register tragen nur dann signifikant zu einer Qualitätsverbesserung bei, wenn die Revisionsgründe erfasst werden. Diese Voraussetzungen werden durch das EPRD erfüllt.

Pressetext online unter: [1]

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 07.04.2011


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