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Krankenhausinfektionen: BVMed-Initiative bietet Informationen zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen

VON MANFRED BEERES meist gelesen

Berlin. Wie können Wundinfektionen nach Operationen besser vermieden werden? Umfangreiche Informationen und Grafiken zu diesem Thema enthält die Internetseite  www.krankenhausinfektionen.info des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Die Webseite gibt Anwendern und Interessenten Hintergrundinformationen zu Infektionsarten und zu ihrer Prävention. Ein besonderes Angebot ist das anschauliche Grafikmaterial für Präsentationen oder als Download im Rahmen von Schulungen. Die neu eingestellten Informationen zu postoperativen Wundinfektionen sind nach den Gefäßkatheter-assoziierten Infektionen die zweite Infektionsart, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Petra Gastmeier und Dr. Christine Geffers vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité erarbeitet wurde.

In Deutschland werden jährlich über 13 Millionen Operationen im stationären Bereich durchgeführt. Nach den Daten des "Krankenhaus - Infektions - Surveillance - Systems" KISS kommt es dabei pro 100 Operationen durchschnittlich zu 1,65 Wundinfektionen. Bezogen auf die in Deutschland durchgeführten Operationen ereignen sich damit pro Jahr über 220.000 postoperative Wundinfektionen. Unter allen nosokomialen Infektionen stellen postoperative Wundinfektionen somit die größte Gruppe dar. Postoperative Wundinfektionen sind ein Problem aller chirurgischen Fachdisziplinen. In den angebotenen Grafiken werden am Beispiel einer Arm- und einer Darm-Operation typische Übertragungswege bei Wundinfektionen veranschaulicht, um Infektionen besser vermeiden zu können.

Die Prävention der Krankenhausinfektionen ist nach Ansicht des BVMed eine der wichtigsten Säulen der Patientensicherheit. Nach Schätzungen treten jährlich rund 400.000 bis 600.000 nosokomiale Infektionen in Deutschland auf. Hochrechnungen gehen von jährlich rund 10.000 bis 15.000 Patienten aus, die an nosokomialen Infektionen versterben. Von besonderer Bedeutung ist das Wissen um die Übertragungswege und das daraus resultierende verantwortliche Handeln in der täglichen Praxis. Die Internetseite wird deshalb nach und nach die wichtigsten Infektionsarten durch anschauliches Grafikmaterial vorstellen: Nach Gefäßkatheter-assoziierter Infektionen und postoperativen Wundinfektionen folgen Atemwegs- und Harnwegsinfektionen.

Die Initiative des BVMed unter  www.krankenhausinfektionen.info wird getragen von den Unternehmen B. Braun, Becton Dickinson, Covidien, Fresenius Kabi, Johnson & Johnson Medical, Pall, Paul Hartmann, Teleflex Medical und Vygon. "Die Initiative versteht sich auch als Plattform zur Sammlung und Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und medizintechnologischen Verfahren der Infektionsvermeidung", so Elke Vogt, Ansprechpartnerin in der BVMed-Geschäftsstelle.

Mehr Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: [1] .

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 08.04.2011


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