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Rettet den Zahn - es lohnt sich

VON DR. UTA HESSBRüGGEN meist gelesen

Rettet den Zahn - es lohnt sich Moderne Behandlungsmethoden erhalten Zähne bis zur Wurzel gesund

Wurzelbehandlung!? Sie galt lange als Schreckgespenst auf dem Weg zum Zahnarzt und schien doch nur die Zwischenstation, bevor der Zahn endgültig gezogen wurde. Hier hat sich in der Zahnmedizin vieles verändert - zur Erleichterung der Patienten. Das Zauberwort heißt Endodontie. Häufig fehlt dem Laien beim Aussprechen des Wortes eine Silbe, dafür bleibt der Zahn nach erfolgter Behandlung intakt. Denn der natürliche Zahn ist immer besser als jeder Zahnersatz. Es lohnt sich, um ihn zu kämpfen.

Der gesunde Zahn besteht aus einer sichtbaren Zahnkrone und einer oder mehreren Zahnwurzeln. Im Inneren der Zahnkrone und der Zahnwurzel befindet sich der Zahnnerv. Wird der Zahn durch Kariesbakterien angegriffen, kann der Nerv erkranken und absterben. Man spricht dann von einem devitalen oder "toten" Zahn. Ohne Behandlung können nun Bakterien in den Kieferknochen eindringen und ihn zerstören. Über den Blutkreislauf gelangen diese Bakterien auch ins Körperinnere und beeinträchtigen nicht selten die Gesundheit allgemein. Paradoxerweise zeigt der Zahn selbst häufig keine Symptome und schmerzt nicht. Noch bis vor einigen Jahren wurden solche "Bakterienschleudern" konsequent gezogen.

Anders als bei herkömmlichen Wurzelfüllungen lassen sich mit der Endodontie heute in vielen Fällen wurzeltote Zähne so effektiv behandeln, dass die aggressiven Bakterien nahezu ebenso sicher beseitigt werden wie es früher nur durch die Entfernung des Zahnes möglich war. Um die Zahnerhaltung erfolgreich durchzuführen, braucht es aber nicht nur viel Zeit, sondern auch eine spezielle technische Ausstattung sowie eine profunde Fachkenntnis und Erfahrung eines Spezialisten.

Eine herkömmliche Wurzelfüllung bietet zwar die Möglichkeit, den Zahn schmerzfrei zu halten. Die Aussicht, ihn langfristig zu erhalten, liegt mit einer konventionellen Behandlungsmethode jedoch nur bei ca. 40%. "Die moderne Endodontie allerdings liefert Erfolgsquoten von 80 bis 90%", berichtet der Osnabrücker Zahnarzt Dr. Marc Lamek. Er hat sich neben der Implantologie auch auf Wurzelbehandlungen spezialisiert  www.lamek.de.

"Besonders problematisch ist die Anatomie des hochkomplexen Wurzelkanalsystems. Vor allem überzählige verborgene Kanäle, die ohne Mikroskop verborgen bleiben und später für ständige Schmerzen verantwortlich sind, können so überhaupt erst entdeckt werden und die Behandlung zum Erfolg werden lassen. Es ist sehr wichtig, dass alle Wurzelkanäle vollständig abgefüllt werden. Gerade im Backenzahnbereich befinden sich vielfach Seitenkanälchen und Ausstülpungen, die man weder mit bloßem Auge noch auf dem Röntgenbild erkennen kann. Einem Dentalmikroskop bleiben auch die kleinsten Verästelungen nicht verborgen," erklärt der Zahnarzt.

Ein hochmodernes Dentalmikroskop gibt dem Zahnarzt und dem Patienten die Sicherheit, dass der erkrankte Zahn bis in die Tiefe und bis in die kleinsten Verästelungen behandelt wird. Unter einer bis zu 30-fachen Vergrößerung können Gewebstrümmer, Bakterien und eventuelle Reste alter Wurzelfüllungen vollständig unter Sicht entfernt werden. Das ist die grundlegende Voraussetzung für die langfristige Gesunderhaltung des Zahns.

Die gesamte endodontische Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und verursacht daher keine Schmerzen. Sie ist sehr zeitaufwändig und kann bei einem Backenzahn zwei oder drei Stunden dauern. Diese Zeit ist jedoch gut investiert. "Wenn ein eigener Zahn erhalten werden kann, erspart das den Zahnersatz in Form einer Brücke oder eines Implantats. Das ist nicht nur ein biologisches, sondern sicherlich auch ein finanzielles Argument," betont Dr. Lamek

Dr. med. dent. Marc Lamek ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontie. Neben umfangreichen fachspezifischen Weiterbildungen zum Thema Wurzelkanalbehandlung, hat er mehrere Studienaufenthalte in Köln und Münster absolviert, im kommenden Sommer auch in den USA beim Urvater der Endodontie, Prof. Syngcuk Kim, Philadelphia.


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Autor:
[D/H]


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Artikel vom 18.04.2011


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