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BVMed-Umfrage: Social Media wird in der MedTech-Branche noch unterschätzt

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Berlin/Leipzig. Social Media-Themen werden von den Unternehmen der Medizintechnologie noch immer unterschätzt. 70 Prozent der Unternehmen sind nicht aktiv bzw. zurückhaltend. Über zwei Drittel der Unternehmen haben noch keine festgelegte Social Media-Strategie. 37 Prozent der Unternehmen nutzen keinen einzigen Social Media-Kanal. Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) hervor, die heute (7. Juni 2011) auf dem Kommunikationskongress Medizintechnologie in Leipzig vorgestellt wurde. An der Umfrage beteiligten sich 89 BVMed-Mitgliedsunternehmen. BVMed-Kommunikationsleiter Manfred Beeres plädierte zur Eröffnung des Kongresses dafür, mehr Ressourcen in Social Media zu investieren. Der Dialog mit den Kunden, den Anwendern und den Medien werde in Zukunft mehr und mehr über Online-Kanäle stattfinden.

Als Haupthinderungsgrund für das mangelnde Engagement geben die Unternehmen in der BVMed-Umfrage das Fehlen entsprechender Ressourcen sowie die branchenspezifischen rechtlichen Restriktionen beispielsweise durch das Heilmittelwerbegesetz (HWG) an. Bei den Social Media-Kanälen, die von den Unternehmen bereits genutzt werden, liegt Youtube (34 Prozent) vor Facebook (29 Prozent), XING (24 Prozent) und Twitter (21 Prozent). 32 Prozent der Unternehmen planen noch in diesem Jahr eine Unternehmensseite auf Facebook einzurichten. Facebook wird damit Youtube als meist genutzten Social Media-Kanal in der MedTech-Branche ablösen. Social Media wird dabei in den Unternehmen der Medizintechnologie vorrangig von der Unternehmenskommunikation für die Imagepflege genutzt. Eine geringere Rolle spielt das Web 2.0 bei Marketing, Personalrekrutierung und Kundenservice.

Nach Ansicht des BVMed eröffnen Social Media-Kanäle den Unternehmen die Möglichkeit, mit ihren Zielgruppen in einen unmittelbaren Dialog zu treten. Sie können in vielen Unternehmensaufgaben unterstützen: von der Kommunikation mit Presse, Meinungsführern und Kunden, in Marketing und Vertrieb, in Recruiting und Employer Branding bis hin zur Erschließung neuer Zielgruppen und zur Einbeziehung von Nutzern bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. "Neben diesen vorrangigen Unternehmenszielen sollten die wichtigsten Funktionen von Social Media nicht vergessen werden - die Kommunikation und die Interaktion, kurz: der Dialog", so BVMed-Kommunikationsleiter Manfred Beeres bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

- Knapp 56 Prozent der MedTech-Unternehmen halten Social Media-Themen für die Unternehmen der Medizintechnologie für sehr wichtig (12,4 Prozent) oder wichtig (43,8 Prozent). Knapp 43 Prozent halten das Thema für weniger wichtig, ein Prozent für unwichtig.

- 30 Prozent der Unternehmen halten sich für sehr aktiv (3,4 Prozent) bzw. zunehmend aktiv (27 Prozent) bei der Nutzung von Social Media. 70 Prozent der Unternehmen gaben an, zurückhaltend (38,2 Prozent) bzw. nicht aktiv (31,5 Prozent) zu sein.

- 37 Prozent der Unternehmen nutzen noch keinen einzigen der Social Media-Kanäle.

- Bei den Social Media-Kanälen, die von den Unternehmen bereits genutzt werden, liegt Youtube (34 Prozent) vor Facebook (29 Prozent), XING (24 Prozent) und Twitter (21 Prozent). 15 Prozent der Unternehmen bieten bereits Webinare an. Nur 12 Prozent der Unternehmen verfügen über einen RSS-Feed, nur 7 Prozent über einen Blog.

- 32 Prozent der Unternehmen planen noch in diesem Jahr eine Unternehmensseite auf Facebook einzurichten. Facebook wird damit Youtube als meist genutzen Social Media-Kanal in der MedTech-Branche ablösen. 18 Prozent planen für dieses Jahr den Start eines Twitter-Kanals.

- Social Media wird in den Unternehmen der Medizintechnologie vorrangig von der Unternehmenskommunikation für die Imagepflege genutzt (51 Prozent). Zu Marketingzwecken bzw. zur Begleitung einer Produkteinführung nutzen 36 Prozent Social Media-Kanäle. Eine geringere Rolle spielen die neuen Netzwerke für die Personalrekrutierung (21 Prozent), den Kundenservice (12 Prozent) und die Interne Kommunikation (11 Prozent).

- Als Haupthinderungsgrund gegen eine stärkere Nutzung von Social Media geben die Unternehmen das Fehlen entsprechender Ressourcen an (56 Prozent). Weitere Hinderungsgründe sind die branchenspezifischen rechtlichen Restriktionen beispielsweise durch das Heilmittelwerbegesetz (HWG), die Sorge vor Kontrollverlust (33 Prozent), der zu geringe Nutzen (25 Prozent) sowie ethische Gründe aufgrund sensibler medizinischer Themen (20 Prozent).

- Über zwei Drittel der Unternehmen (68,5 Prozent) haben noch keine festgelegte Social Media-Strategie. Nur 12 Prozent der Unternehmen haben eine gesonderte Social Media-Strategie. Bei 20 Prozent der Unternehmen ist sie Teil des Gesamt-Kommunikationskonzeptes.

- 42 Prozent der Unternehmen verfügen über keine Internet- bzw. Social Media-Richtlinie für alle Mitarbeiter. Nur 19 Prozent der Unternehmen haben bereits für beide Bereiche eine interne Richtlinie.

- Als große Chancen einer verstärkten Social Media-Nutzung werden gegenüber klassischen Medien die Dialogmöglichkeit (74 Prozent der Befragten) und die Schnelligkeit (55 Prozent) gesehen. 11 Prozent der Unternehmen sehen keine Chancen durch Social Media.

Pressetext online unter: [1]

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel. (030) 246 255-20
Fax (030) 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 07.06.2011


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