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BVMed-Mitgliederversammlung: "Perspektiven für medizintechnische Innovationen geben"

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Berlin. Den MedTech-Unternehmen müssen Perspektiven für Innovationen gegeben und die Krankenhäuser weiter als Innovationstreiber gefördert werden. Das forderte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes in Berlin. Dazu gehörten Verbesserungen beim Prozess für Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB), also der so genannten DRG-Innovationsklausel, sowie das Festhalten am innovationsfreundlichen Prinzip "Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt". Wichtig sei auch, dass die offenen Fragen im Versorgungsstrukturgesetz beantwortet werden. Dabei geht es beispielsweise um die Definition, wann ein "Potenzial" für eine alternative Behandlungsmethode vorliegt, welche Nutzenarten einbezogen werden sollen und wie eine angemessene Kostenbeteiligung der Hersteller bei der Erprobungsregelung aussehen soll.

Mit der Erprobungsregelung erhält der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Instrument, um den Nutzennachweis in der Versorgung herbeizuführen. Wenn der Nutzen der neuen Methode nicht hinreichend belegt ist, aber ein Potenzial zu einer erforderlichen Behandlungsalternative vorliegt, kann der G-BA für die Erprobung dieser Methode ein unabhängiges wissenschaftliches Institut mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation beauftragen. Dabei können neben Krankenhäusern auch Vertragsärzte beteiligt werden, wenn die Leistung ambulant erbringbar ist. BVMed-Vorsitzender Lugan: "Die Unternehmen der Medizintechnologie stellen sich dem Thema Nutzenbewertung. Der BVMed setzt sich aber für eine sachgerechte Nutzenbewertung ein, die ein differenziertes Vorgehen bei Medizinprodukten nach Risikoklasse und Modifikationsgrad vorsieht."

Der Nutzennachweis müsse nach Ansicht der BVMed nicht unbedingt durch eine klinische Studie geschehen, die langwierig und teilweise unflexibel sei. Der Nutzen könne auch im Rahmen einer Begleitforschung, einer Fallserie, eines Registers oder anderen Verfahren nachgewiesen werden. "Auch klinische Daten, die im Rahmen der CE-Kennzeichnung ermittelt worden sind, können mit berücksichtigt werden", so der BVMed.

Thomas Ilka, Staatssekretär beim Bundesgesundheitsminister, sprach auf der BVMed-Mitgliederversammlung zu "Gesundheitspolitik und medizintechnischen Innovationen". Er betonte die Notwendigkeit des begonnenen "Strategieprozesses" zur Medizintechnik in Deutschland, um die Wachstumschancen und die Innovationskraft der Branchen zu verbinden mit Patientensicherheit und Finanzierbarkeit. Dies gehe nur in einem Prozess des "Miteinander".

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Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
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Fax: +49 (0)30 246 255-99
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Artikel vom 23.03.2012


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