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BVMed zur Barmer-GEK-Ausschreibung: "Produkt- und Servicequalität muss gleichermaßen berücksichtigt werden"

VON MANFRED BEERES meist gelesen

Berlin. Bei der Kalkulation der Preise von Hilfsmitteln für Dekubitus-Patienten im Rahmen aktueller Ausschreibungen sollten Leistungserbringer den Produkt- und den Servicepreis gleichermaßen bewerten. Diese Ansicht vertritt der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) vor dem Hintergrund der aktuellen Barmer GEK-Ausschreibung. Wichtig sei es, dass die Krankenkassen bei den Ausschreibungen nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der Versorgung achten. Darin sieht sich der BVMed unterstützt durch die jüngsten Aussagen des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn.

An der aktuellen Ausschreibung der Barmer GEK zu Dekubitus-Hilfsmitteln bewertet es der BVMed als positiv, dass die Qualität durch die Verwendung der Erhebungsbögen oder die Beratung vor Ort sichergestellt werden soll. "Daraus sollte folgen, dass die Krankenkasse bei den Angeboten den Service und den Preis gleichmäßig hoch bewertet", sagte Daniela Piossek, Hilfsmittelexpertin des BVMed.

Das Dekubitus Forum (DF) des BVMed, in dem die Hersteller von Antidekubitussystemen zusammengeschlossen sind, weist darauf hin, dass die Leistungsbringer in ein zunehmendes Spannungsfeld geraten: zwischen der individuellen Versorgung des Patienten auf der einen, und den wirtschaftlichen und kaufmännischen Interessen des Unternehmens auf der anderen Seite.

Zuletzt hatte der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn beim BKK-Tag 2012 kritisiert, dass die Krankenkassen bei Ausschreibungsverfahren nicht genügend auf Qualität achten. Spahn betonte, dass das Wettbewerbsinstrument "Ausschreibung" zwar zu erheblichen Einsparungen und zu einem Absenken des Preisniveaus geführt habe. Er bemängelt allerdings, dass es zu häufig nur darum gehe, den Preis zu senken. Es müsse aber auch um Qualität der Versorgung gehen. Da hinkt es an der ein oder anderen Stelle", sagt Spahn. So habe "noch nicht jede Kasse verstanden", dass es dabei auch im Wettbewerb nicht nur darum, wer der billigste sei, sondern auch darum, wer es gut mache. Das hänge auch davon ab, wie man Ausschreibungskriterien definiere und am Ende auch kontrolliere. Der Aspekt, wer es für einen niedrigen Preis besonders gut mache, solle bei einer Ausschreibung ausdrücklich mitberücksichtigt werden.

Diese Aussagen werden vom Dekubitus Forum ausdrücklich begrüßt. Leistungserbringer und Krankenkassen stehen gemeinsam in der Verantwortung, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu einem wirtschaftlichen Preis sicherzustellen. Dies sei für das Wohl des Patienten das Beste und spare dem Gesundheitssystem insgesamt Folgekosten.

Ziel des Dekubitus Forums ist es, an den Rahmenbedingungen der Versorgung mit Hilfsmitteln gegen Dekubitus mitzuwirken, die Kenntnisse der Ärzte, Patienten und der Öffentlichkeit insgesamt zu verbessern, ein Qualitätsbewusstsein und entsprechende Qualitätsstandards zu etablieren. Die Positionen des Forums sind unter  www.dekubitus-forum.de (Dekubitus Forum) abrufbar.

Mehr Informationen zum Thema gibt es unter  www.bvmed.de (Themen - Dekubitus). Unter [1] kann auch ein themenspezifischer RSS-Feed zum Hilfsmittelbereich abonniert werden.

V.i.S.d.P.:
Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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[M/B]


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Artikel vom 25.05.2012


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