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BVMed informiert mit Praxisleitfaden und eLearning-Tool über die HWG-Novelle

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Berlin. Mit einem aktualisierten eLearning-Tool und einem Praxisleitfaden "Kommunikation und Werbung mit Medizinprodukten: Was ist erlaubt, was ist verboten?" informiert der BVMed über die jüngsten Änderungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) durch die 16. AMG-Novelle vom November 2012. Dabei wurden die HWG-Vorschriften für Medizinprodukte weiter liberalisiert. So ist nun in der Publikumswerbung auch die objektive und nicht irreführende Werbung mit Aussagen von Patienten (Testimonial-Werbung) zulässig. Auch das Verbot der Verwendung von fremd- und fachsprachlichen Bezeichnungen in der Publikumswerbung ist für Medizinprodukte entfallen. Das Lernprogramm des BVMed kann unter [1] kostenfrei aufgerufen werden. Den HWG-Praxisleitfaden gibt es unter [2] (Werbung für Medizinprodukte).

Das HWG-eLearning basiert auf einer fiktiven Anzeige mit differenzierten Fragen zur rechtlichen Zulässigkeit. Das eLearning-Tool des BVMed entstand in Zusammenarbeit mit Dr. Ulrich Reese von der Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance und wurde konzipiert und technisch umgesetzt von Dr. Ingo Carl von der Agentur dr. carl gmbh.

Thema ist die immer aktuelle Frage nach den Grenzen, die das HWG den MedTech-Unternehmen bei Werbe- und Informationsaktivitäten setzt. "Medizin und Gesundheit sind sensible Themen. Medizinische Informationen unterliegen einer besonderen Verantwortung. Welcher rechtliche Rahmen muss beachtet werden? Welche juristischen Fallstricke gibt es? Was ist erlaubt und was verboten? Wir wollen den MedTech-Unternehmen mit dem aktualisierten eLearning-Tool praktische Tipps und einen echten Erkenntnisgewinn geben", sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Sein Fazit: "Unternehmen dürfen nach der HWG-Novelle in der Kommunikation mit Medizinprodukten sehr viel mehr als sie glauben."

Möglich sind für Medizinprodukte beispielsweise auch Krankengeschichten, Personen in Berufskleidung und bildliche Darstellungen von Krankheiten, Wirkungsvorgängen oder Vorher-Nachher-Vergleichen. Unzulässig ist nach wie vor "irreführende Werbung", also falsche Behauptungen insbesondere über Produktwirkungen oder das Verschweigen oder Verharmlosen von Anwendungsrisiken.

Pressetext Online unter: [3]

V.i.S.d.P.:
Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 22.01.2013


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