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Schwerpunkt Schultergelenkersatz: BVMed, Earlybird und High-Tech Gründerfonds veröffentlichen "MedTech Radar 3"

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Berlin/Bonn. Innovationen beim künstlichen Gelenkersatz am Beispiel eines modernen Schultergelenkimplantats sind das Schwerpunktthema der dritten Ausgabe des "MedTech-Radar", eines gemeinsamen Medienservices vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital und des High-Tech Gründerfonds. Die Publikation enthält eine Fallstudie der Topsfield Medical GmbH, die mit einer innovativen Prothesenverankerung und minimal-invasiver Technologie die Patientenversorgung verbessern will. Weiteres Thema: die Ergebnisse der zweiten Innovationsklima-Umfrage unter Medizintechnik-Unternehmen. Als innovativsten Forschungsbereich schätzen die Unternehmen dabei wie im Vorjahr die Kardiologie ein. Den MedTech-Radar gibt es in Deutsch und Englisch unter: [1] .

Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane sind der häufigste Grund für chronische Schmerzen und körperliche Behinderungen. Medizintechnische Verfahren der Endoprothetik sollen eine schmerzfreie Mobilität bis ins hohe Alter ermöglichen. Die Schulter ist dabei nach Hüfte und Knie das dritthäufigste Gelenk, das durch eine Endoprothese ersetzt werden kann. Allerdings ist die Standzeit der Schultergelenkimplantate bislang deutlich kürzer als die für Knie- und Hüftimplantate. Das im Februar 2012 gegründete Berliner Start­Up Unternehmen Topsfield Medical entwickelt eine innovative Schulterprothesen-Verankerung in Verbindung mit einer minimal-invasiven Technologie. Die Seedfinanzierung des High­Tech Gründerfonds ermöglicht der Firma die Entwicklung weiterer Prototypen sowie klinische Studien für die Markzulassung.

Ganz bewusst hat sich das internationale Team von Topsfield für den Standort Deutschland entschieden. "Berlin ist ein guter Ort für eine junge Medizintechnikfirma, denn die Stadt tut sehr viel für die Förderung von Innovationen und ist zudem Standort einiger der besten akademischen Einrichtungen Deutschlands", so CEO Dr. Maria Apreleva-Scheffler und Managing Director Paul Fenton.

Im Rahmen des "MedTech Radar" führt der BVMed jährlich eine Online-Umfrage bei seinen Mitgliedern zum Innovationsklima in Deutschland durch. Das Ergebnis 2013: Deutschland verfügt in der Medizintechnik über gut ausgebildete Wissenschaftler und Ingenieure und eine sehr gute klinische Forschung. Das Innovationsklima in Deutschland wird aber durch innovationsfeindlich eingestellte Krankenkassen, bürokratische Prozesse und die Unsicherheiten über die künftige Nutzenbewertung von Medizinprodukten zunehmend gefährdet.

An der Umfrage beteiligten sich 68 forschende MedTech-Unternehmen. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten die Unternehmen das Innovationsklima für Medizintechnik in Deutschland mit 6,2. Der Index erreicht damit exakt den Vorjahreswert der ersten Umfrage von Anfang 2012. Als innovativsten Forschungsbereich schätzen die Unternehmen wie im Vorjahr die Kardiologie ein. 47 Prozent der Befragten nennen diesen Versorgungsbereich. Es folgen Diagnostik (34 Prozent), Chirurgie (32 Prozent), Neurologie (31 Prozent) sowie Onkologie und Orthopädie (jeweils 20 Prozent).

Bei der Frage nach Hemmnissen beim Thema Innovationsfinanzierung in Deutschland nennen die Unternehmen in erster Linie eine innovationsfeindliche Politik der Krankenkassen (69 Prozent), zu bürokratische Prozesse (63 Prozent) sowie die Unsicherheit über die künftige Nutzenbewertung von Medizinprodukten (44 Prozent). Häufig genannt werden auch niedrige Erstattungspreise (41 Prozent) und die starre sektorale Budgetierung (35 Prozent).

"Der MedTech Radar soll einen kontinuierlichen Einblick in neue Entwicklungen der Innovationswelt der Medizintechnik geben", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. "Wir wollen gemeinsam verdeutlichen, welche entscheidende Rolle die Innovationsförderung zum Wohle des Patienten in Deutschland spielt", beschreibt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, das Ziel. "Anhand von Praxisbeispielen soll der komplexe Weg eines Medizinproduktes von der Forschung bis zum Einsatz beim Patienten gezeigt werden", verdeutlicht Earlybird-Partner Thom Rasche.

Zu den Herausgebern:

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen.

Earlybird Venture Capital ist einer der erfolgreichsten europäischen Venture-Investoren und managt aktuell über 500 Millionen Euro Kapital für eine internationale Investorenbasis.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche.

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Autor:
[M/B]


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Artikel vom 06.03.2013


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