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BVMed-Innovations-Newsletter "Fortschritt erLeben" zu OECD-Vergleichszahlen

VON MANFRED BEERES meist gelesen

"Mengensteigerungen belegen die Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitssystems"

Berlin. Der Anstieg der Operationszahlen in Deutschland ist in erster Linie "Ausdruck der Leistungsfähigkeit unserer Kliniken. Wir können immer mehr Menschen immer besser helfen." Das sagte Ralf Heyder, Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) im Interview mit dem Innovations-Newsletter "Fortschritt erLeben" des BVMed. Heyder betonte die positiven Seiten der Entwicklung: "In Deutschland muss niemand unzumutbar lange auf eine Operation warten. Außerdem hat jeder, unabhängig vom Einkommen, Zugang zu Hochleistungsmedizin. Das ist eine enorme gesellschaftliche Errungenschaft, die es selbst in anderen entwickelten Industrieländern so oft nicht gibt." Der Innovations-Newsletter des BVMed mit dem vollständigen Interview und weiteren Hintergründen zu den OECD-Zahlen kann unter  www.fortschritt-erleben.de (Newsletter) abgerufen werden.

Bei den Debatten um vermeintliche Mengensteigerungen und der Interpretation der OECD-Zahlen wünscht sich Heyder im BVMed-Interview "mehr Vorsicht und Differenzierung". Die zentrale Frage sei, welchen Bedarf für Operationen es in Deutschland gebe. Das hänge von Faktoren wie Demografie, Lebensstil und Berufswelt ab, aber auch von individuellen Patientenwünschen oder der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems. "Da ergeben sich im internationalen Vergleich durchaus erhebliche Unterschiede", so Heyder.

Leistungssteigerungen dürften nicht generell diskreditiert werden. "Gerade in der Hochschulmedizin forschen wir ja ganz gezielt nach neuen Therapieoptionen. Wir wollen mehr für die Patienten tun und permanent besser werden. Für die Uniklinika kann man klar sagen, dass in erster Linie der medizinisch-technische Fortschritt die Ursache für steigende Behandlungszahlen ist. Mehr OPs sind also vor allem Ausdruck der Leistungsfähigkeit unserer Kliniken", so der VUD-Experte.

Heyder spricht sich vor allem für mehr Versorgungsforschung aus: "Was wir brauchen, sind regional differenzierte Analysen der Entwicklungen in einzelnen Leistungsbereichen. Nur dann erkennt man verlässlich, wo es wirkliche Fehlentwicklungen gibt, wo die Ursachen liegen und wie man sie am besten beheben kann." Als Beispiel nennt er den Versorgungsatlas für orthopädische Eingriffe der Uniklinik Dresden. Diese Daten würden zeigen, dass gerade die immer wieder als Negativbeispiel genannten Hüft- und Knieoperationen in den letzten zwei Jahren um 10 bis 20 Prozent zurückgegangen seien. Leider fehle aber bislang ein systematischer Ansatz für Versorgungsforschung im deutschen Gesundheitsmarkt.

Mehr Informationen zur Innovationskampagne "Fortschritt erLeben" des BVMed gibt es unter  www.fortschritt-erleben.de .

Pressetext Online unter: [1]

V.i.S.d.P.:

Manfred Beeres M.A.
Leiter Kommunikation/Presse
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 246 255-20
Fax: +49 (0)30 246 255-99

E-mail:  email@autor.cap
Internet:  www.bvmed.de


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[M/B]


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Artikel vom 12.11.2013


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