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Willkommen Baby: DAK-Gesundheit will Frühgeburtenrate verringern

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Willkommen Baby: DAK-Gesundheit will Frühgeburtenrate verringern

7276 Frühchen in Baden-Württemberg: Neues Programm für gesunde Schwangerschaft

Mannheim, 15. März 2017. In Baden-Württemberg kamen im Jahr 2015 insgesamt 7276 Kinder als Frühchen oder mit geringem Gewicht zur Welt. Das waren 77 Prozent mehr als im Jahr 2000. Insgesamt hatten 7,3 von 100 Neugeborenen im Südwesten einen deutlich erschwerten Start ins Leben. Frühgeburten infolge von Risikoschwangerschaften sind ein zentrales Problem in der Geburtshilfe. Die DAK-Gesundheit will deshalb mit speziellen Angeboten helfen, Frühgeburten zu vermeiden. Mit dem Programm "Willkommen Baby!" für werdende Mütter bietet die Krankenkasse jetzt auch in Mannheim ein Paket von zusätzlichen ärztlichen Vorsorgeleistungen.

Zwar werden die Überlebenschancen frühgeborener Kinder immer besser, viele haben jedoch mit körperlichen oder psychischen Spätfolgen zu kämpfen. "Mit unserem Programm "Willkommen Baby!‘ wollen wir einen gesunden Schwangerschaftsverlauf fördern, Frühgeburten vermeiden und Schwangere noch besser informieren", so Ulrich Fath von der DAK-Gesundheit. Zweite Zielsetzung des kostenlosen Programms ist es, die natürliche Geburt zu fördern. "Jedes dritte Kind in Deutschland kommt per Kaiserschnitt auf die Welt", sagt Fath. "Experten sehen diese Entwicklung kritisch, auch wenn der Eingriff in medizinisch begründeten Fällen – gerade auch bei Frühchen – eine wichtige Rolle spielt." Es gälte die Risiken des Kaiserschnitts für Mutter und Kind zu bedenken und die Wahl der Geburtsmethode im Einzelfall abzuwägen.

Intensivierte Beratung für Schwangere

Die Krankenkasse setzt bei "Willkommen Baby!" insbesondere auf eine intensivierte Beratung durch Frauenärzte. "Die frühzeitige Analyse von Risikofaktoren wie Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Nikotin- und Alkoholkonsum kann das Verhalten der werdenden Mutter ändern und schon die richtigen Weichen stellen", weiß Fath. Hinzu kommt ein konsequentes Infektionsscreening: "Vaginale Infektionen, die von den Schwangeren meist gar nicht bemerkt werden, sind für einen großen Teil der Frühgeburten verantwortlich." Zu Früh- oder sogenannten Mangelgeburten zählen Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden oder bei der Geburt weniger als 2.500 Gramm auf die Waage bringen.

Ultraschall, Akupunktur und BabyCare

Weitere Bausteine von "Willkommen Baby!" sind zwei zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sowie auf Wunsch bis zu vier Akupunkturbehandlungen zur Geburtsvorbereitung. Zudem erhalten Teilnehmerinnen die Leistungen des bewährten "BabyCare"-Programms. Dieser vom Berufsverband der Frauenärzte empfohlene Service zielt auf die termingerechte natürliche Geburt ab. "Werdende Mütter bekommen individuelle Empfehlungen, die auf ihren Lebensumständen und möglichen Risikofaktoren für eine Frühgeburt basieren. Zusätzlich können sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen analysieren lassen", erklärt Fath. Abgerundet wird "BabyCare" durch einen wissenschaftlich fundierten Schwangerschaftsratgeber sowie einen Webauftritt mit interaktiven Tests.

Mehr Informationen zum neuen Gesundheitsprogramm gibt es unter: [1]


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Autor:
[U/F]


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Artikel vom 15.03.2017


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