pr Anzeige



pr Meist gelesen

Home » Politik-und-Gesellschaft RSS Politik-und-Gesellschaft

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt!"

VON ROBIN HEILOS meist gelesen

Scheinbar ist unserer Öffentlichkeit und unserer Politik ein Video-Podcast entgangen, welches bereits schon am 26.04.2008 über die Internetseiten der Bundesregierung veröffentlicht wurde.

In einem ca. 3,5 Minuten langen Video-Podcast über das Internet, äußert sich die Bundeskanzlerin zum Thema "Welttag des geistigen Eigentums" und stellt dabei fest: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt!"

Fragwürdig ist, aus welchem Grund und interessanter Weise nun durch die Bundeskanzlerin bezüglich der Affäre rund um zu Guttenberg genau das Gegenteil praktiziert wird. Denn in ihrer Rede (nach Gedächtnisprotokoll) spricht sie über die Werte der Urheberrechte klare Worte:

- Erfindungen und künstlerische Leistungen verdienen einen besonderen Respekt in unserer Gesellschaft, ihr Diebstahl ist kein Bagatelldelikt.

- Es muss ein sorgfältiger Umgang mit diesen Leistungen in unserer Gesellschaft verankert werden.

- Es geht um den Schutz von Industriepatenen, wir helfen vor allem unseren Erfindern, Ingeneuren und Technikern, dass ihre Leistungen weltweit geachtet werden.

- Es geht darüber hinaus auch darum die Leistungen von Künstlern, Komponisten, Schrifsteller, Journalisten, zu achten und zu schützen.

- In Deutschland haben wir das Urheberrecht novelliert und was im privaten Rahmen als Kopie erlaubt ist und was geschützt werden muss.

- Der Urheberschutz ist noch nicht ausreichend gesichert, junge Menschen sollen für Ihre Leistung auch den gerechten Lohn bekommen. Die Bundeskanzlerin will versuchen im nationalen und internationalen Rahmen sich besonders darum zu kümmern.

- Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt, dieses muss immer wieder deutlich gemacht werden.

- Wir werden in unserem Kampf um einen besseren Schutz von künstlerichen Produkten nicht nachlassen, als Kulturnation wollen wir als Deutsche unseren Beitrag dazu leisten, dass auch diese Leistungen im gebührenden Maße anerkannt werden.

Diese Aussagen sind bezüglich der Affäre um zu Guttenberg ein klare Ansage: Sollte der Plagiatsvorwurf (Betrug und Urheberrechtsverletzungen) um die Doktorarbeit von zu Guttenberg bestätigt werden, würde der Bundeskanzlerin wohl keine andere Wahl mehr bleiben, als den Rücktritt des amtierenden Verteidigungsminister verlangen zu müssen. [1]


Anzeige
Autor:
[R/H]


Homepage:

www.presse-kostenlos.de

Homepage RSS-Feed:

RSS www.presse-kostenlos.de RSS-Feed-Link


Artikel vom 25.02.2011


Eine Nachricht veröffentlichen Druckversion Vorige Meldung | Nächste Meldung


Information:

pr Suchen



pr Aktuelle News



pr News dieser Kategorie



pr Anzeige

Onlinestreams.de
Das eigene Internetradio über Onlinestreams.de - Info hier...