pr Anzeige



pr Meist gelesen

Home » Politik-und-Gesellschaft RSS Politik-und-Gesellschaft

ÖDP-Stadtrat zur Umgestaltung des Wöhrder Sees: "Kein fränkisches Disneyland!"

VON ÖDP NüRNBERG meist gelesen

"Neues Radwegekonzept erforderlich"

NÜRNBERG/Die mittlerweile zahlreichen Ideen für eine Umgestaltung des Wöhrder Sees sind für ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger ein Indiz dafür, dass das Areal einen "hohen Identifikationswert für die Nürnbergerinnen und Nürnberger" darstellt. Dieses Naherholungsgebiet mitten in der Stadt sei gerade für Großstädter enorm wichtig. "Dennoch sollten wir bei aller Begeisterung für neue Freizeitattraktionen nicht die Natur auf den Kopf stellen. Wir dürfen den Wöhrder See nicht zum fränkischen Disneyland entwickeln. Erholung bietet in erster Linie die naturnahe Wasserwelt an der Pegnitz." Für eine stehende Welle für Surfer kann sich Schrollinger deshalb nicht begeistern: "Wir sollten mit solchen Wunschträumen eher behutsam umgehen. Die Pegnitzist vom Charakter her nicht mit dem Eisbach in Münchenzu vergleichen," so der Ökodemokrat. Zustimmend äußert sich Schrollinger allerdings zu dem angedachten Kompromiss einer Renaturierung des oberen Pegnitzlaufes und der Erhaltung des unteren Wöhrder Sees: "Dass eine Renaturierung auch in Stadtnähe gelingen kann, wird uns gerade ja auch in Münchengezeigt. Nachdem die Isar zumindest im Süden der Stadt in ihrem natürlichen Bett fließen darf, haben nun SPD und ÖDP ähnliches auch für den nördlichen Verlauf im Blick." (vgl. [1]

Eine neue Pegnitzaue zwischen Mögeldorf und Veilhof wäre ein "ökologisch wertvoller Gewinn für die Stadt". Für den unteren Bereich könnte sich Schrollinger auch eine kleine Seebühne vorstellen: "Es muss ja nicht gleich das Format von Bregenz haben. Aber kulturelle Veranstaltungen mit entsprechend maßvoller Lautstärke könnten in diesem Ambiente ein reizvoller Zugewinn sein."

Bei allen Planungen fordert Schrollinger aber auch eine Neukonzipierung der zentralen Radverkehrsverbindungen im Gelände um den Wöhrder See: "Die Radwege um den See und entlang derPegnitzgehören sowohl zum innerstädtischen Radverkehrsnetz, als auch zum Fernradwegenetz und werden sehr stark frequentiert. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, bei allen Planungen mögliche Konflikte mit Fußgängern und Joggern zu vermeiden. Gerade bei den geplanten Badebuchten und Kinderspielplätzen sollten entsprechende Gefahrenquellen von vornherein vermieden oder entschärft werden. An manchen Stellen braucht es deshalb sicher voneinander getrennte Rad- und Fußwege."


Anzeige
Autor:
[/N]


Homepage:

www.oedp-nuernberg.de

Homepage RSS-Feed:

RSS www.oedp-nuernberg.de RSS-Feed-Link


Artikel vom 16.05.2011


Eine Nachricht veröffentlichen Druckversion Vorige Meldung | Nächste Meldung


Information:

pr Suchen



pr Aktuelle News



pr News dieser Kategorie



pr Anzeige

Onlinestreams.de
Das eigene Internetradio über Onlinestreams.de - Info hier...