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ÖDP zu Kürzungen bei Nürnberger Radverkehrskampagne: "So stellt man sich selbst ein Bein!"

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"Das ist keine Spielwiese von fahrradverliebten Verkehrsplanern!"

NÜRNBERG/Nach der angekündigten Kürzung der Finanzmittel für die Radverkehrskampagne "Nürnbergsteigt auf" zeigt sich der Stadtrat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Thomas Schrollinger, sehr verärgert: "Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man ein Projekt, das gerade dabei ist, aus dem Startblock zu laufen, so beschneiden kann. Mit der vorgeschlagenen Kürzung um fast 80% würde die Kampagne vorzeitig zum Scheitern geführt werden," so der Ökodemokrat. "Das passt nicht zu den Sonntagsreden von der Förderung des Radverkehrs und den Absichtsbekundungen für einen nachhaltigen Klimaschutz in Nürnberg. So stellt man sich letztlich selbst ein Bein! Das Projekt steht schließlich in einem bundesweiten Fokus. Würden wir ihm nun das Wasser abgraben, käme das einer schmerzlichen Antiwerbung für unsere Stadt gleich."

Schrollinger geht davon aus, dass die Kürzungen in dem vorgelegten Umfang nicht umgesetzt werden, da sie "so der Öffentlichkeit ohne Gesichtsverlust nicht vermittelbar" seien. "Wir können uns darüber freuen, dass der Radverkehr in unserer Stadt enorm an Sympathie gewonnen hat. Da sollten wir alles unterlassen, was diese Entwicklung hemmen könnte und alles dafür tun, dass diese wichtige Verkehrssparte gefördert wird. Ich habe manchmal den Eindruck, dass bei einigen immer noch die verkehrspolitische aber auch wirtschafts- und umweltpolitische Bedeutung eines nachhaltigen Radverkehrskonzeptes verkannt wird. Kleingeist ist hier völlig fehl am Platz. Hier braucht es vielmehr die großzügige Unterstützung, die alle Möglichkeiten ausschöpft, um die zarte Pflanze zum Wachsen bringen."

Der kürzlich inNürnbergtagende Nationale Radverkehrskongress hätte doch deutlich genug gemacht, dass Radverkehrskampagnen wie "Nürnbergsteigt auf" keine Spielwiese von "fahrradverliebten Verkehrsplanern" seien, sondern Teil einer verantwortungsbewußten Verkehrspolitik. "Wer solchen Kürzungen zustimmt, riskiert unter Umständen einen Abstieg, der die Stadt alles andere als nach vorne bringt."


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Artikel vom 03.07.2011


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