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ÖDP zur Nürnberger Straßenbahn-Diskussion: "Schnelle Hochschullinie unverzichtbar. Altstadtquerung ernsthaft erwägen!"

VON ÖDP NüRNBERG meist gelesen

ÖDP für vorübergehenden Erhalt der Pirckheimer-Route
Aber: "Kritik der U3-Verfechter ist nicht ehrlich."

NÜRNBERG / In der Diskussion um das Ende der Straßenbahnlinie 9 in der Pirckheimer Straße unterstützt ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger den Vorschlag, die Trasse solange zu befahren, bis die Stadtbahn nach Buch fertiggestellt ist: "Ich halte diesen Kompromissvorschlag für eine gute Übergangslösung. Allerdings würde dann die in Richtung Norden verlängerte Linie 4 nur eine Erleichterung bringen, wenn sie als "Hochschullinie" den Osten der Kernstadt bedient, wie es im Planfall D1 des Nahverkehrsentwicklungsplans vorgesehen ist. Die U3 braucht diese Ergänzung einer schnellen Verbindung der beiden Hochschulstandorte. Ob die Trasse später auf der Pirckheimer Straße oder in der nördlichen Altstadt verlaufen wird, ist noch zu diskutieren. Aber zukünftig völlig auf diese oberirdische Nord-Ost-Spange zu verzichten, wäre kontraproduktiv," so Schrollinger. Es sei jedoch klar, dass jede Erweiterung im U-Bahnnetz zwangsläufig auch zu einer Ausdünnung der Straßenbahn führe: "Ich wundere mich deswegen, dass nun manche für den Erhalt der Linie 9 einsetzen, die sich vor Jahren für den Bau der U3 stark gemacht hatten. Das ist nicht ehrlich! Die Konsequenzen waren damals klar. Ich kann nicht heute beklagen, was ich selbst so herbeigeführt habe," so der Ökodemokrat.

Für Schrollinger führt kein Weg vorbei, sich ernsthaft mit einer Trassenführung durch die nördliche Altstadt auseinanderzusetzen: "Die Würfel gegen die Pirckheimer Straße sind mit der Entscheidung für die U3 bereits gefallen. Die Altstadtlinie hingegen wäre keine wirkliche Konkurrenz zur U-Bahn und eine Bereicherung für das Areal zwischen Hallertor und Rathenauplatz. Es gibt viele positive Beispiele dafür, dass eine Straßenbahn im Altstadtbereich kein Schreckgespenst sondern ein belebendes Element darstellt." Schrollinger verweist dabei beispielhaft auf die Städte Würzburg und München. "Wir sollten hier etwas mehr Mut zeigen und nach vorne denken. Seit 1974 hat es in Nürnberg nur eine einzige Streckenerweiterung im Straßenbahnnetz gegeben: Die Anbindung des Doku-Zentrums."


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Artikel vom 12.08.2011


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