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Nürnberger ÖDP-Stadtrat fordert Wiedereinführung der alten Sperrzeitregelung

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"Signal für alle, die im Umgang mit Alkohol keine Grenzen mehr kennen"

"Schutzräume für Ruhebedürfnis vieler Altstadtbewohner"

"Freiheit darf sich nicht vor der Verantwortung drücken."

NÜRNBERG / ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger sieht einen dringenden Handlungsbedarf gegen den wachsenden Alkoholmissbrauch gerade bei Jugendlichen: "Hier geht es um die Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen. Und da dürfen wir die Hände nicht länger in den Schoß legen," meint Schrollinger, selbst Vater von drei Kindern.

Der Nürnberger Ökodemokrat zeigt sich erfreut über die klare Position von Landtagsabgeordneten Hermann Imhof: "Eine solche Haltung würde ich mir auch bei manchen CSU-Kollegen im Nürnberger Stadtrat wünschen. Aus Imhof spricht die jahrelange Erfahrung im verantwortungsvollen Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Ich kann seine Positionen in diesem Punkt nur bestätigen: In erster Linie sollten vor allem die Eltern an ihren Erziehungsauftrag erinnert werden. Wer die zahlreichen vom Alkohol zum Teil lebensbedrohlich gezeichneten Jugendlichen in unseren Notaufnahmen sieht, wird nicht mehr leugnen können, dass hier etwas aus dem Ruder läuft." Schrollinger fordert mit der ÖDP deswegen seit langem ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen. Auch die Wiedereinführung der alten Sperrzeitregelung von zwei bis sechs Uhr morgens hält er für zwingend: "Die Polizei bestätigt den eindeutigen Zusammenhang zwischen den zunehmenden Delikten unter Alkoholeinfluss und den Sperrzeiten. Diese Erfahrungen können wir nicht einfach mit dem Argument unter den Tisch kehren, dass längere Sperrzeiten das Nachtleben einer Großstadt beerdigen. Das ist falsch verstandene Liberalitas! Freiheit darf sich nicht vor der Verantwortung drücken!

Sperrzeiten bedeuten sowohl Schutzräume für das Ruhebedürfnis vieler Altstadtbewohner. Sie sind aber auch ein Signal für alle, die im Umgang mit Alkohol keine Grenzen mehr kennen. Dazu zählt nun mal in erster Linie die jüngere Generation. Pädagogisch gesehen sind Verbote sicherlich nicht die erste Wahl präventiver Maßnahmen. Aber sowohl die derzeitige Sperrzeitregelung als auch der Alkoholverkauf an Tankstellen erweisen sich mehr als kontraproduktiv im Kampf gegen den gefährlichen Trend des Komasaufens."

Für Schrollinger wären allerdings weitere Maßnahmen erforderlich: "Wir brauchen jetzt keinen 'Runden Tisch" der sich um das Nürnberger Nachtleben sorgt. Wir brauchen viel dringender einen 'Runden Tisch", der sich intensiv mit der Prävention von Alkoholmißbrauch in der Stadt auseinandersetzt. Wir müssen verstärkt den Ursachen nachgehen, warum junge Leute das Bedürfnis haben, sich regelmäßig zu betrinken. Letztlich ist die beste Prävention, wenn alles dafür getan wird, dass unsere Kinder und Jugendliche starke Persönlichkeiten werden. Wer seine Talente und Begabungen kennt, hat es nicht nötig vor der Realität zu fliehen," so der ehemalige Stadtjugendseelsorger. Schrollinger erinnert zudem an die Vorbildrolle aller Erwachsenen, insbesondere derer, die in der Öffentlichkeit stehen: "Wir sind uns oft nicht der hohen Verantwortung bewusst, dass junge Menschen nicht in erster Linie unseren Worten folgen, sondern vor allem von unserem Verhalten geprägt werden."

Der Idee eines "Runden Tisches" für das Nürnberger Nachtleben möchte Schrollinger einen Runden Tisch "Alkoholprävention" entgegensetzen.


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Artikel vom 16.08.2011


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