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ÖDP-Stadtrat zu LfU-Daten zur Nordanbindung des Nürnberger Flughafens: "Söder-Gutachten ist eine Luftnummer!"

VON ÖDP NüRNBERG meist gelesen

"Söder will destruktives Infrastrukturprojekt grün anstreichen."
"Aufruf zum Flächensparen ist pure Ironie!"

NÜRNBERG / Die Veröffentlichung der sogenannten "regionalen Ökobilanz" des Landesamtes für Umweltschutz (LfU) durch Bayerns Umweltminister Markus Söder hält der Nürnberger ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger für eine "unsachliche Provokation aller, die sich ernsthaft Sorgen machen um die Zukunft eines für die Nürnberger sehr wichtigen Lebensraumes," so der Ökodemokrat. "Ich habe Mühe, meinen Ärger zurückzuhalten. Die von Herrn Söder in Auftrag gegebene Untersuchung hatte von vornherein nur den Zweck, das höchst umstrittene Projekt Nordanbindung schön zu reden. Sich im April in der Jahresversammlung des Bund Naturschutzes als Quasi-Gesinnungsgenosse hinzustellen, eine ergebnisoffene Untersuchung zu versprechen, um dann ein halbes Jahr später genau damit ein für das betroffene Ökosystem nachweislich destruktives Infrastrukturprojekt grün anzustreichen, ist an Dreistigkeit schwer zu überbieten."

Schrollinger vermutet, dass Söder auf diese Weise Druck auf das laufende Planfeststellungsverfahren ausüben möchte: "Das "Söder-Gutachten" ist ein hilfloser Versuch, die im Anhörungsverfahren geäußerten massiven Bedenken auszuräumen. Die zugrundegelegte Fluggastzahl von 6,5 Millionen ist ja mittlerweile längst obsolet. Eine echte Ökobilanz müsste sowohl alle umliegenden Stadtteile als auch die gravierenden Eingriffe in den Reichswald in ihrer Summationswirkung berücksichtigen. Letztlich würde sich der Verkehr mit der geplanten Trasse insgesamt ja nicht reduzieren. Er würde sich verlagern und letztlich insgesamt noch eher zunehmen. Gerade für Buchenbühl wäre das eine massive Verschlechterung. Dieses Gutachten aus dem Hause Söder verdient den Namen "Ökobilanz" in keiner Weise."

Schrollinger vermisst in der Vorgehensweise des Umweltministers die nötige Seriösität: "Wer sich als BN-Mitglied im April durch die euphorischen Freundschaftsbekundungen Söders einen Kurswechsel in seiner Einschätzung zur Nordanbindung erhofft hatte, dürfte spätestens jetzt geheilt sein. Dass aber das gleiche Ministerium heutein einer Pressemitteilung eine Einladung zum Flächensparen ausspricht, ist schon der Gipfel an Dreistigkeit. Das ist pure Ironie!" so Schrollinger. Mit der Nordanbindung wolle Söder 7,5 Hektar Bannwald überbauen, 8,6 Hektar (ca. 30.000 Bäume) roden. Die in Aussicht gestellten Ausgleichsflächen könnten diesen Schaden keineswegs wieder gutmachen.


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Artikel vom 30.09.2011


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