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Delfin-Lagune Nürnberg: ÖDP-Stadtrat hakt nach

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Kostensteigerung, Besucherzahlen und Tierhaltung werfen Fragen auf

NÜRNBERG/ Der Nürnberger ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger lässt in Sachen Delfin-Lagune im Tiergarten Nürnberg nicht locker. In einem umfassenden Fragekatalog möchte er vier Monate nach der Eröffnung des Freibeckens einige strittige Punkte im Rathaus erörtert haben: "Bei der Beschlussfassung für den Bau der Lagune wurde eine Kosten-Obergrenze von 24 Millionen Euro festgelegt. Dabei wird es nun nicht bleiben. Die Kosten werden deutlich höher ausfallen. Ich wage zu bezweifeln, dass die Mehrkosten durch Mehreinnahemen des Tiergartens geschultert werden können. Es ist zu befürchten, dass hierfür wieder eigene städtische Haushaltsmittel herhalten müssen," so Schrollinger.

Kritisch sieht der Ökodemokrat auch die aktuelle Haltung der Meeressäuger: "Es ist derzeit nicht ersichtlich, dass die Delfine selbstständig unterschiedliche Becken aufsuchen können. Hierfür muss es Gründe geben, die auch die Öffentlichkeit interessieren. Ebenso wäre interessant zu wissen, welche Funktion die Elektroabsperrungen im Bereich der Beckenanlage haben. Die beiden aus Soltau stammenden Delfine Arnie und Joker werden bislang dauerhaft getrennt von den anderen Artgenossen im Delfinarium II gehalten. Es gibt Informationen, dass Joker angeblich in ein anderes Delfinarium abgegeben werden soll. Auch hierzu sollte die Öffentlichkeit über Hintergründe und Planungen informiert werden. Dass auch das neue Lagunenbecken viel zu klein für die Haltung dieser Meeressäuger ist, dürfte wohl auch der Grund sein, warum die Tiere bislang nicht in der Gruppe gehalten werden."
Ausserdem äußert Schrollinger Zweifel an den vom Tiergarten veröffentlichten Besucherzahlen: "Ende September wurde offiziell der 1.000.000ste Besucher im Tiergarten begrüßt. Nach den bisher vom Tiergarten selbst veröffentlichten Zahlen geht diese Rechnung aber nicht ganz auf. Zur Million fehlten zu diesem Zeitpunkt noch 126.500 Besucher," so Schrollinger. "Es geht mir hier nicht um kleinkariertes Aufspüren von Rechenfehlern. Die eigentliche Frage ist, mit welchen Mitteln gearbeitet wird, um einen 'Erfolg' des Prestigeprojekts 'Lagune' herbeizureden."

 Der Antrag im Wortlaut


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Artikel vom 29.11.2011


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