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ÖDP-Vorstoß im Nürnberger Stadtrat: Städtische Beschaffung soll ökologischer werden

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"Beispielgebende Initiative auf Verwaltungsebene"

NÜRNBERG / Die ÖDP in Nürnberg möchte, dass für die städtische Beschaffung ein neuer, nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichteter Kriterienkatalog entwickelt wird. Stadtrat Schrollinger: "Als Großstadt haben wir eine besondere Verantwortung dafür, nach welchen Kriterien in der Verwaltung und den Eigenbetrieben Waren, Produkte und Dienstleistungen eingekauft werden. Als Großkonsument hat die jeweilige Auswahl einen sehr bedeutsamen Einfluss auf deren Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und nicht zuletzt auch auf die Einhaltung der Menschenrechte in den Erzeugerländern," so Schrollinger. Ein leuchtendes Vorbild könnten dabei die sehr positiven Erfahrungen der Stadt Wien mit ihrem Programm "ÖkoKauf Wien" (seit 1998;  www.oekokauf.wien.at sein. "Die Wiener haben es geschafft, mit einen mittlerweile sehr breit aufgefächerten Katalog sogar beachtliche Einsparungseffekte zu erzielen. Das Vorurteil, dass ökologisch oder fair gehandelte Produkte immer teurer seien als konventionelle ist einfach nicht haltbar. Die bessere Qualität zahlt sich letztlich aus, und zwar nicht nur monetär sondern auch volkswirtschaftlich," meint der ÖDP-Politiker. Schrollinger kontaktierte hierzu eigens den stellvertretenden Leiter des Programms ÖkoKauf Wien, Georg Patak, der im Rahmen der BioFach in Nürnberg weilte. "Die Wiener sind nach 14 Jahren immer noch auf dem Weg. So wird es auch in Nürnberg nicht darum gehen können, von heute auf morgen alles zu 100% auf ökologisch, nachhaltig und fair umzustellen. Das wäre nicht realistisch. Es braucht am Anfang erste Pilotprojekte, die dann als Querschnittsaufgabe möglichst vieler städtischer Ressorts Erfahrungswerte für einen breiteren Kriterienkatalog liefern. Als Biomodellstadt, Fairtrade-Stadt oder auch Stadt der Menschenrechte haben wir auch eine Verpflichtung, diese Labels auch im kommunalen Alltagshandeln konkret werden zu lassen. Positive Beispiele wie die Biobrotbox oder das Verbot von Grabsteinen aus Betrieben mit Kinderarbeit sind bereits erste Anfänge. Daran können wir anknüpfen. Das Potential reicht vom Büromaterial im Rathaus über den Winterdienst bis hin zur Arbeitskleidung bei SÖR oder das Essen im Klinikum." Die Stadt Wien konnte in vier Jahren mit ihrem Programm bereits 135.714 t CO² und 63,5 Millionen € einsparen. "Die Erfolge in Wien sollten für uns Ansporn sein. Schließlich könnte diese beispielgebende Initiative auf Verwaltungsebene auch viele Bürgerinnen und Bürger dazu animieren, auch im privaten Bereich die Welt ein wenig zu verändern. Schließlich sind es die Konsumenten, die die größte Macht haben, Entwicklungen zu beschleunigen oder auch zu verändern," so Schrollinger.

 Der Antrag im Wortlaut


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Artikel vom 16.02.2012


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