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Nürnberger Flughafen-Nordanbindung: ÖDP-Vorwurf: "Fraas blendet Ökologie konsequent aus."

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"Unnötiger Frachtverkehr am Flughafen!"

NÜRNBERG / Die ÖDP sieht die Stellungnahme des Wirtschaftsreferates zum Planfeststellungsbeschluss für die Flughafen-Nordanbindung für "eindeutig zu kurz gegriffen". ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger: "Die schwerwiegenden ökologischen Bedenken lediglich mit dem Satz abzuspeisen, dass man die Umweltaspekte des Baus der "Nordanbindung" sehr ernst nehme, grenzt an eine kosmetische Luftnummer. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den vorliegenden Problemstellungen sieht anders aus. Bereits bei der Konzipierung einer Flughafen-Arbeitsgruppe habe Fraas konsequent die Beteiligung von Umweltverbänden ausgeschlossen (vgl.  PM vom 19.12.2011 . "Wer auf dem ökologischen Auge blind ist und nur den Euro im Blick hat, ist nicht gerade von großer Weitsicht begnadet," ärgert sich Schrollinger, der aus gesundheitlichen Gründen an der Stadtratssitzung am Mittwoch fernbleiben muss.
"Ich habe den Eindruck, dass sich manche Verfechter dieser 11,1 Hektar großen Trasse durch den Bannwald die Dimension der unwiederbringbaren Zerstörung eines Naherholungsgebietes noch nicht bewusst gemacht haben. So etwas kann man nicht einfach irgendwo anders ausgleichen. Der Preis ist mit dem Verlust eines Gebietes mit nachgewiesener hoher Schutzwürdigkeit eindeutig zu hoch."
Der Bedarf einer Autobahnanbindung sei an Deutschlands bestangebundenem Flughafen auch in punkto Frachtverkehr nicht gegeben: "Nur 11% der per LKW angelieferten Luftfracht wird derzeit tatsächlich vom Flughafen Nürnberg ausgeflogen. Der Rest wird dort auf andere LKW umgeladen und zu anderen Flughäfen transportiert. Diese rein bodenbasierte Frachtabwicklung wäre doch viel besser im Güterverkehrszentrum am Hafen aufgehoben. Das wäre eine Entlastung des Flughafens um fast 90%!"

Schrollinger hält das Projekt Nordanbindung nach wie vor für ein Relikt aus einer Zeit, in der nicht lange über das Zusammenspiel von wirtschaftlichen Interessen und ökologischen Konsequenzen nachgedacht wurde: "Bei all den problematischen Auswirkungen auf das Grundwasser und die Vegetation wäre diese weitere tiefe Beschneidung der grünen Lunge unseres Ballungsraumes nicht verantwortbar. Die CSU wäre gut beraten, endlich von diesem "toten Pferd" abzusteigen. Allein der Planfeststellungsbeschluss macht es auch nicht lebendiger."

Vgl. auch  PM vom 16.12.2011 und  16.02.2012


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Artikel vom 13.03.2012


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