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ÖDP zur Kostenexplosion bei der Nürnberger Delfin-Lagune:

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"Unzumutbare Mehrbelastung! Notwendige Sanierungen im Tiergarten müssen nun auf die lange Bank geschoben werden"

NÜRNBERG / Die Kostenexplosion bei der Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten ist für ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger eine "unzumutbare Mehrbelastung für alle Nürnberger Bürgerinnen und Bürger". Anstelle der ursprünglich vorgesehenen 24,246 Millionen EUR ist nun ein zweiter Nachtragsobjektplan in Höhe von 31,069 Millionen notwendig. "Die Kröten, die der Stadtrat und damit auch die Bürger mit dem Bau der Lagune zu schlucken haben, werden von Mal zu Mal größer. Ursprünglich war ja sogar nur von 15 Millionen die Rede. Und das alles für ein Projekt, das nach wie vor äußerst umstritten ist."
Die ÖDP hatte den Bau der Lagune von Anfang an aus ethischen und finanziellen Gründen abgelehnt. "Es ist schon eigenartig, wie sehr sich die Fraktionen bislang bemüht haben, dieses Millionengrab schön zu reden. Jede Kritik an den zu hohen Kosten wurde von vornherein in die Ecke der Spielverderberei und Nestbeschmutzung gestellt. In süffisanter Manier war in der Kulturausschuss-Sitzung im März noch die Rede von einem 'Rettungsschirm", den man großzügig über die Lagune spannen wolle. Ein verantwortlicher Umgang mit Steuergeldern sieht aus meiner Sicht etwas anders aus."
Die ÖDP wollte bereits im November 2011 in einem Antrag die problematische Finanzierung der Lagune im Stadtrat auf die Tagesordnung bringen. Im März dieses Jahres stieß Schrollinger dabei auf harten Widerstand im Rat. Der ÖDP-Politiker stellt fest: "Unabhängig von der Sinnhaftigkeit dieses Projektes: Die Mehrkosten tragen zunächst einmal die Stadt und ihre Bürger. Wer die politische Verantwortung zu tragen hat, wissen wir. Eine Kostensteigerung von 10% würde man ja noch im Bereich üblicher Erfahrungen sehen können. Aber bei 30% ist der Bogen weit überspannt. In manchem Wirtschaftsunternehmen müssten in diesem Fall die Verantwortlichen ihren Hut nehmen."
Schrollinger bezweifelt indes, dass der Tiergarten in der Lage sei, die Millionen durch Mehreinnahmen in den nächsten 24 Jahren zurückzahlen zu können: "Die Besucherzahlen müssten sich dafür immens steigern und ohnedies dürften in den nächsten Jahren keine weiteren großen Kosten im Tiergarten anfallen. Die Erhöhung der Eintrittspreise um 50% im vergangenen Jahr wird nicht die letzte gewesen sein. Wie man da auch noch ernsthaft an ein neues Elefantengehege denken kann, verstehe ich allerdings nicht. Wenn der Tiergarten nun wirklich 'aus dem letzten Loch pfeift", dann ist das zum einen der Preis für das "Lieblingsprojekt Lagune" aber auch eine Tragödie für viele notwendige Sanierungen, die jetzt auf die lange Bank geschoben werden müssen. Sicher kann auch in einer Verwaltung einmal etwas aus dem Ruder laufen. Aber wer garantiert, dass das nicht auch bei einem Ausbau des Frankenschnellwegs passieren kann? Hier reden wir aber jetzt schon von 400 Millionen," so Schrollinger abschließend.


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Artikel vom 26.06.2012


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