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Donauraumstrategie: Schrollinger (ÖDP) widerspricht Fraas (CSU)

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"Letztes Stück freifließender Donau darf nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden!"

NÜRNBERG / Zur jüngsten Erklärung des Nürnberger Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas zum ersten internationalen Jahresforum zur Europäischen Donauraumstrategie, das am 27. und 28. November 2012 in Regensburg stattfand äußert sich Nürnbergs ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger mit klarem Widerspruch: "Wenn ein Wirtschaftsreferent die Donau ausschließlich als Verkehrsweg sieht, ist das möglicherweise dem Interesse seines Ressorts geschuldet. Die Donau ist aber gerade an der umstrittenen Stelle zwischen Straubing und Vilshofen zuerst Naturraum mit einer seltenen Güte von internationalem Rang. Der von Fraas befürwortete Ausbau nach der Variante C2,80 mit Staustufe, einem Schleusenkanal im Durchstich der Mühlhamer Schleife und massiven Abbaggerungen der Flusssohle würde diese einmalige Natur- und Kulturlandschaft für immer zerstören. Das darf auch ein Wirtschaftsreferent nicht blindlings ignorieren," so Schrollinger.
Fraas habe auch als Vertreter des Rhein-Main-Donau e.V. vor allem eines im Sinn: Mit dem Ausbau Geld zu verdienen. Die ÖDP begrüße hingegen das klare Nein von Umweltminister Dr. Marcel Huber. "Die Bewahrung des Lebensraums Donau ist damit aber keineswegs gesichert. Richtig glaubwürdig ist Hubers Nein allerdings erst, wenn er sich auch offen für eine Überarbeitung des kürzlich im Kabinett verabschiedeten Landesentwicklungsprogramms ausspricht. Dort wird der staustufengestützte Donauausbau nach wie vor befürwortet. Schließlich ist die Erhaltung des letzten Stückes frei fließender Donau wesentlich mehr wert als die Möglichkeit für wenige Schiffstypen an ein paar Tagen mehr im Jahr voll beladen zu fahren," so der ÖDP-Politiker. Wenn Fraas dies alles dann auch noch "klimafreundliche Verkehrsabwicklung" verkaufen wolle, sei die Grenze zum Zynismus nicht mehr weit: "Mit Schweröl betriebene Frachtschiffe sind alles andere als klimafreundlich. Die ökologisch sauberste Form des Gütertransports ist und bleibt die Schiene," so Schrollinger abschließend.


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Artikel vom 03.12.2012


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