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ÖDP zur Nürnberger Konzertsaal-Debatte: "CSU-Vorschlag wäre logistischer Alptraum für die Altstadt!"

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Augustinerhof für bessere Nahversorgung der Altstadt-Bewohner nutzen!

NÜRNBERG / Bei der Standsortsuche für einen neuen Konzertsaal in Nürnberg plädiert die ÖDP nach wie vor für eine Lösung im Bereich der Meistersingerhalle am Rande des Luitpoldhains. Zudem fordern die Ökodemokraten bereits in einem Stadtratsantrag vom 29. Januar 2013 einen "Runden Tisch" mit den betroffenen Orchestern und Chören, um deren Erfahrungen für eine bestmögliche Lösung nutzbar zu machen. Die von der CSU angestrebte Lösung auf dem Augustinerhof-Areal stellt die ÖDP allerdings massiv in Frage:

"Was die CSU in ihrem Kommunalwahlprogramm fordert wäre ein logistischer Alptraum für die Altstadt. Schon jetzt staut sich der Verkehr sehr oft von der Zufahrt Hallertor Richtung Augustinerstraße. Gerade zur touristischen Hochsaison und auch generell wünschen sich die Altstadt-Bewohner eher eine Reduzierung des Individualverkehrs. Eine noch zusätzlich verstärkte Zunahme durch Konzertbesucher würde die Altstadt nicht mehr verkraften können," so ÖDP-Stadtratskandidatin Manuela Forster.

Forster, die selbst in der Altstadt wohnt, spricht aus Erfahrung: "Wie soll das funktionieren, wenn ca. 100-200 Künstler und 1.000 Gäste zur sog. "Pegnitz-Philharmonie" anreisen und dazu noch viel logistischer Verkehr für beispielsweise Instrumente oder Catering anfällt?

Natürlich ist der aktuelle Parkplatz auf dem Augustinerhof-Gelände keine attraktive Nutzung wertvollen Innenstadtgrunds, aber ein Konzertsaal ist an dieser Stelle keine Alternative für eine abwechslungsreiche Wohn- und Geschäftsbebauung, so wie es im Rahmen des Architektenentwurfs aufgezeigt wurde. Auch könnte mit dem bereits vorgelegten Entwurf, dem Wunsch der Altstadt-Bewohner nach besserer Nahversorgung entsprochen werden, was nach der Schließung der Edeka-Filiale am Hauptmarkt notwendig geworden ist und bis heute nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte."

Das Gelände in Nachbarschaft zur Meistersingerhalle bleibt aus Sicht der ÖDP ein attraktiver Standort für weitere Maßnahmen in Sachen Konzertsaal und ohnehin wäre eine Sanierung und Aufwertung der Außenanlagen dringend notwendig, die damit einhergehen könnte.

"Dieser Standort hat sich über Jahrzehnte hin als überregionaler kultureller Anlaufpunkt etabliert. Ein moderner Konzertsaal mit allen akustischen und räumlichen Anforderungen für hohe Kunst neben der großen alten Meistersingerhalle könnte neben zu einem neuen und attraktiven Kultur- und Kongresszentrum entwickelt werden," so pflichtet ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger bei. "Wir sollten uns nicht ohne Not die Probleme selbst schaffen, die beispielsweise in Bamberg zu beobachten sind, wenn Konzertbesucher nach Veranstaltungen regelmäßig die Altstadt blockieren," so Schrollinger.

"Tradition erhalten, viel guten Platz und eine bequeme und gute Verkehrsanbindung nutzen, auch das versteht die ÖDP unter nachhaltigem Wirtschaften bei knappen finanziellen Mitteln. Angesichts der Besitzverhältnisse am Augustinerhof drängt sich beim aktuellen Vorschlag der CSU dagegen der leichte Geschmack von "Vetterles-Wirtschaft" auf," so Forster abschließend.


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Artikel vom 15.01.2014


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