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ÖDP drückt aufs Tempo: "Nürnberger Nahverkehrs-Entwicklungsplan darf nicht auf die lange Bank geschoben werden!"

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"Kein Sandkastenspiel!"

NÜRNBERG / Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) drängt auf eine zeitnahe Realisierung des Nahverkehrsentwicklungsplanes (NVEP). In einem entsprechenden  Stadtratsantrag fordert ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger nun die Vorlage eines Zeitplans, um die dafür notwendigen Schritte einzuleiten: "Der vorliegende Plan ist immerhin das Ergebnis eines intensiven vierjährigen Prozesses. Die von den Gutachtern positiv bewerteten Maßnahmen zum Ausbau des Nürnberger ÖPNV-Netzes warten nun auf eine möglichst zeitnahe Umsetzung. Auch die Hoffnungen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Stadtteilen ist groß. Diese verkehrlich sinnvollen und volkswirtschaftlich rentablen Entwicklungsschritte sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden," so Schrollinger.

Deshalb solle nun auch geprüft werden, welche der im NVEP angeführten Maßnahmen unabhängig vom Nutzen-Kosten-Faktor nach entsprechenden Stadtratsbeschlüssen jetzt schon umgesetzt und deshalb vorgezogen werden könnten.

"Bei der Altstadt-Tram und der Erschließung des Entwicklungsgebietes an der Brunecker Straße sind aktuell noch zu viele Fragen offen. Auch wenn der Nutzen-Kostenfaktor bei diesen beiden Baustufen von den Gutachtern am höchsten eingeschätzt wird, wären beispielsweise die Baustufen S1 und S2 in den südlichen Stadtteilen leichter und schneller umzusetzen. Sowohl für die Straßenbahn nach Kornburg als auch für die Tram-Verbindung von der Worzeldorfer Straße über das Südklinikum bis nach Fischbach könnten mit entsprechendem politischen Willen die Signale sicher schneller auf Grün gesetzt werden. Seit Monaten geht hier aber nichts voran. Die Erstellung des Nahverkehrsentwicklungsplanes war schließlich kein Sandkastenspiel!" so der Ökodemokrat.

Im gleichen Zug greift Schrollinger in einem weiteren  Stadtratsantrag das Anliegen des Bürgervereins Siedlungen Süd auf, die Buslinien 68 und 56 miteinander zu verknüpfen: "Damit könnte von der Gustav-Adolf-Straße über Langwasser-Mitte, Südklinikum bis nach Fischbach-Flachsröste eine durchgängige Verbindung ohne Umstieg geschaffen werden. Eine derartige "Durchmesserlinie" würde auch den Grundgedanken der im NVEP als Baustufe S2 vorgesehenen Tramverbindung aufgreifen, wäre aber jetzt schon ohne großen Aufwand realisierbar." Die von der VAG als Hinderungsgründe lässt der ÖDP-Stadtrat nicht gelten: "Die erwähnten fehlenden Vorrichtungen für sehbehinderte Fahrgäste sind ein Mangel, der ohnehin behoben werden sollte."

Die Anträge im Wortlaut:
Antrag 1:  Umsetzung des Nahverkehrsentwicklungsplanes
Antrag 2:  Verknüpfung der Linien 68 und 56


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Artikel vom 10.02.2014


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