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HCI Schiffsfonds: Anzahl der insolventen Schiffe steigt weiter an

VON RALF STOLL meist gelesen

Dass die Krise der Schifffahrt schwerwiegende Konsequenzen für Schiffe und Schiffsfonds haben kann, demonstrierte im Jahr 2012 eine Vielzahl von Schiffsinsolvenzen. Beim Fondsanbieter HCI Capital ist die Zahl der insolventen Schiffe im Herbst 2012 in die Höhe geschnellt. Zu den Insolvenzopfern gehören die Fonds HCI Schiffsfonds VIII, HCI Renditefonds V, HCI Shipping Select XVI, HCI Renditefonds I und HCI Shipping Select XVII. Das jüngste Beispiel für eine Schiffsinsolvenz ist die MS Colleen, welche zum  HCI Shipping Select XX gehört. Für die Anleger deren HCI Schiffsfonds von der Insolvenzwelle der letzten Wochen betroffen ist, bedeutet die Insolvenzanmeldung meist, dass das in das jeweilige Schiff investierte Geld verloren ist – sei es direkt oder auf Ebene des Dachfonds. Eine Insolvenzanmeldung kann aber auch bedeuten, dass der Insolvenzverwalter ausgezahlte Ausschüttungen wieder zurückfordert.

Dass die Schifffahrtskrise bei den Anlegern angekommen ist, demonstrieren die Geschehnisse rund um die obigen HCI Fondsschiffe. Angesichts dessen stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten den Anlegern eines krisengeplagten Schiffsfonds offen stehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, ob Anleger Schadensersatzansprüche zustehen. Ein immer wieder erfolgreicher Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf schadensersatzverursachende Mängel und Defizite.

Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ nach den Erfahrungen der Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds als sichere Kapitalanlagen angepriesen wurden. Anlegern wurde weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss und das auch – wie die neuerlichen Insolvenzen bei HCI Schiffsfonds beweisen – zahlungsunfähig werden kann.

Ein stets brisantes Thema sind die Kosten, die mit dem Vertrieb und der Konzeption eines Schiffsfonds verbunden sind. Die sogenannten Weichkosten, die dem eigentlichen Investitionsobjekt Schiff nicht zugute kommen, summieren sich oft auf erhebliche Summen von über 20% des Anlagebetrags beläuft. Ein Punkt, der in den meisten Anlageberatungsgesprächen nicht zur Sprache kam und sich auch nur mühsam anhand des Verkaufsprospekts ermitteln lässt.

Anleger der HCI Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten HCI Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem akut bedrohten HCI Schiffsfonds den endgültigen Verlust des investierten Geldes abwenden. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern auch Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.

Weitere Informationen rund um Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen befinden sich auf  www.schiffsfonds.eu


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Autor:
[R/S]


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Artikel vom 31.10.2012


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