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Landgericht Frankfurt am Main verurteilt Reiseveranstalter zum Schadensersatz i.H.v. EUR 4.594,43

VON RALF RENNER meist gelesen

Das Landgericht Frankfurt am Main entschied über eine Klage gegen einen Reiseveranstalter. Die Ausgangssituation war, dass die Kläger eine Busrundreise durch Australien bei Anreise mit einem Flugzeug ab Frankfurt a.M. buchten. Im Laufe des Gerichtsverfahrens warfen die Kläger dem Reiseveranstalter vor, das die für die ersten Tage geplante Busreise nicht statt fand. Zwar bot die Reiseleiterin eine Alternative an, die jedoch nur darin lag, dass die Kläger zu einer anderen Reisegruppe zustoßen sollten. Die Kläger entschlossen sich stattdessen, die Heimreise anzutreten. Das Landgericht Frankfurt a.M. sprach den Klägern u.a. einen Anspruch auf die volle Erstattung der Reisekosten zu und entschied zudem für einen Entschädigungsanspruch für die nutzlos aufgewandte Urlaubszeit. Das Landgericht Frankfurt a.M. begründete die Entscheidung damit, dass die Kläger die Reise kündigen dürften. Denn in dem Umstand, dass die von den Klägern gebuchte Busrundreise nicht stattfand, lag ein erheblicher Mangel. Den Klägern war auch nicht zuzumuten, zu einer Reisegruppe zuzustoßen. Denn diese Reisegruppe war bereits vier Tage auf der insgesamt elftägigen Busreise unterwegs. Der Reiseveranstalter versuchte sich damit zu verteidigen, dass das eigentlich vorgesehene Endreiseziel die Besichtigung tropischer Inseln war. Doch das Landgericht Frankfurt a.M. folgte der Argumentation des Reiseveranstalters nicht und stellte fest, dass den Klägern nicht zuzumuten war, auf die wesentlichen Programmpunkte der Sehenswürdigkeiten Pacific Highway, Coffs Harbour und Gold Coast zu verzichten. Nach all dem entschied das Landgericht Frankfurt a.M. für die volle Rückerstattung des Reisepreises und verurteilte den Reiseveranstalter zudem zur Zahlung zum Schadensersatz in Höhe von EUR 1.152,00 wegen der von den Klägern nutzlos aufgewendeten Urlaubszeit. Dabei schloss sich das Landgericht Frankfurt a.M. der Rechtsprechung an, wonach die Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit pauschal nach dem durchschnittlichen täglichen Nettoeinkommen eines Erwerbstätigen zu berechnen ist. Damit wurde das Ziel der Kläger erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: "Diese Entscheidung des Landgerichts Frankfurt a.M. setzt die verbraucherfreundliche Rechtsprechung fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen."

vgl. Sie dazu: [1]
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Rechtsanwalt Ralf Renner
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Kanzlei Renner
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E-mail:  email@autor.cap
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[R/R]


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Artikel vom 10.08.2015


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