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Hillary Clinton dankt dem Hunger Projekt

VON MARIA BAUM meist gelesen

Hillary Clinton dankt dem Hunger Projekt Hillary Clinton dankt dem Hunger Projekt als einer der Organisationen, die an dem Aufbau des Projekts "1000 Days: Change a Life, Change the Future" und der Internetseite thou-sanddays.org mitgewirkt haben.

Die Bewegung "1000 Days" hat sich zum Ziel gesetzt, gegen die Unterernährung von Kindern in den ersten 1000 Lebenstagen zu kämpfen. Um sicherzustellen, dass Kindern und deren Familien ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird, schlossen sich mehrere Orga-nisationen zusammen - neben dem Hunger Projekt u.a. Save the Children, Brot für die Welt, Interaction und World Vision.

Die Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika, Hillary Clinton, hat Ende September das Projekt "1000 Days" der Öffentlichkeit vorgestellt. An der Veranstaltung "UN Fighting Child Undernutrition" nahm auch die Präsidentin und "Chief Executive Officer" des Globalen Hunger Projektes, Mary Ellen McNish, teil.

In ihrer Rede dankte Hillary Clinton dem Hunger Projekt ausdrücklich für seine Beteiligung an dem Aufbau der Website thousanddays.org. Wörtlich heißt es dort: "I want especially to thank InterAction, the Global Alliance for Improved Nutrition, Save the Children, The Hunger Project, and others for launching the 1,000 Days website." Hillary Clinton betonte zudem, dass die Internetseite  thousanddays.org anderen Organisationen und jedem einzelnen Bürger eine einfache Möglichkeit bietet, sich an der Bewegung gegen die frühkindliche Unterernährung zu beteiligen.

Warum 1000 Tage? Die Benennung der Initiative hat ihren Ursprung darin, dass die Ernäh-rung der Mutter und des Kindes in den ersten 1000 Tagen seines Lebens, also bereits wäh-rend der Schwangerschaft, die Zukunft des Kindes prägt. Der Einfluss der Ernährung wäh-rend der 1000 ersten Lebenstage ist irreversibel. Die Ernährung des Kindes in diesem kriti-schen Zeitfenster hat einen messbaren Einfluss auf sein Wachstum, die Entwicklung des Gehirns, das Auftreten von Behinderungen und seine Anfälligkeit für Krankheiten und Infektionen wie HIV/AIDS oder Malaria. Die Ernährung ist der Grundstein für Gesundheit und Entwicklung. Aber auch über die Gesundheit hinaus hat die ausreichende Ernährung in den ersten 1000 Lebenstagen positive Auswirkungen für ein Kind - z.B. in Hinblick auf die schulischen Leistungen und damit die beruflichen Möglichkeiten.

Jedes Jahr sterben mehr als 3,5 Millionen Mütter und Kinder aufgrund von Unterernährung. Etwa 200 Millionen mehr leiden an den Folgen einer chronischen Mangelernährung. Die Fol-gen sind vermeidbar. Mit Investitionen in die ausreichende Ernährung von schwangeren Müttern und Kindern kann jedes Jahr das Leben von mehr als einer Million Kindern gerettet und 360 Millionen weiteren Kindern und ihren Müttern geholfen werden, eine gesündere und bessere Zukunft zu haben.

Die Reduzierung von Mangelernährung kann den Menschen und auch Staaten helfen, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. So lässt sich durch Investitionen in die Ernährung der Bevölkerung das Bruttoinlandsprodukt eines Landes schätzungsweise um jährlich mindestens 2 bis 3 Prozent steigern.

Weitere Informationen finden Sie unter  www.das-hunger-projekt.de und unter  www.thousanddays.org .

Hillary Clintons Rede können Sie sich ansehen unter (achten Sie dabei auf die Stelle nach 12 Min 20 Sek.): [1] . Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 mit insgesamt 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen gemeinsam für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 13 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas vertreten (in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko, Bolivien und Peru). Der internationale Hauptsitz ist in New York.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und sechs Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.


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Autor:
[M/B]


Homepage:

www.das-hunger-projekt.de

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Artikel vom 01.12.2010


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